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Gerichtsverfahren

Nach Rihanna-Skandal: Nächster Gewalt-Eklat um Superstar Brown

Nach Rihanna-Skandal: Nächster Gewalt-Eklat um Superstar Brown
(Foto: EPA-EFE/NEIL HALL)
2 Min. Lesezeit |

Der US-Sänger Chris Brown hat im Londoner Gerichtssaal die Vorwürfe der versuchten schweren Körperverletzung zurückgewiesen. Wie die Nachrichtenagentur PA am Freitag berichtete, plädierte der Musiker auf nicht schuldig.

Der Fall, der große mediale Aufmerksamkeit erregt, bezieht sich laut Metropolitan Police (Londoner Polizeibehörde) auf einen Zwischenfall vom Februar 2023.

Brown und ein weiterer Beschuldigter, der die Anschuldigungen ebenfalls bestreitet, sollen in einem Nachtclub einen Mann mit einer Flasche attackiert haben. Das mutmaßliche Opfer, ein Musikproduzent, gab laut BBC an, Brown habe ihm die Flasche gegen den Kopf geschlagen und ihn anschließend getreten und geschlagen, als er bereits am Boden lag.

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Kaution in Millionenhöhe

Der 36-jährige Künstler wurde Mitte Mai zunächst festgenommen und anschließend angeklagt, bevor er gegen Kaution freigelassen wurde und seine Konzerttätigkeit fortsetzen konnte. Für die Erlaubnis, Großbritannien für seine Tournee verlassen zu dürfen, musste eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Pfund (etwa 5,85 Millionen Euro) hinterlegt werden.

Browns Vorgeschichte

Der mit einem Grammy ausgezeichnete Musiker erlangte vor zwei Jahrzehnten mit dem Hit „Run It!“ internationale Bekanntheit und veröffentlichte seither zahlreiche erfolgreiche Singles und Alben. In der Vergangenheit ist Brown bereits durch Gewaltdelikte aufgefallen.

Im Jahr 2009 attackierte er seine damalige Partnerin, die Sängerin Rihanna, wofür er zu einer Bewährungsstrafe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde.

Diese Verurteilung war jedoch nicht Browns einziger Konflikt mit dem Gesetz. 2014 bekannte er sich schuldig, einen Mann vor einem Hotel in Washington, D.C. tätlich angegriffen zu haben. Erst Anfang dieses Jahres wurde Brown und seinem Umfeld vorgeworfen, mehrere Männer nach einem Konzert in Texas attackiert zu haben, was das Muster wiederkehrender Gewaltvorwürfe fortsetzt.

Bemerkenswert ist, dass die rechtlichen Auseinandersetzungen Browns Karriere bislang kaum nachhaltig geschadet haben. Trotz mehrfacher Verurteilungen wegen Körperverletzung bleibt der Sänger international erfolgreich und setzt seine Tourneen fort. Die aktuellen Ermittlungen in London haben ebenfalls nicht zu einer Absage seiner geplanten Konzerte geführt – ein weiteres Beispiel für Browns Fähigkeit, seine Musikkarriere trotz anhaltender Kontroversen aufrechtzuerhalten.

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KO KOSMO-Redaktion
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