Start Politik Nach Tschick-Skandal: Mückstein besorgt sich Aschenbecher
TSCHICK-GATE

Nach Tschick-Skandal: Mückstein besorgt sich Aschenbecher

MUECKSTEIN_ZIGARETTE
(FOTOS: BKA/Andy Wenzel, Facebook/@Ploggerei)

Ein Wiener „Abfall-Sheriff“ soll den amtierenden Gesundheitsminister, Wolfgang Mückstein dabei gefilmt haben, wie er einen Tschick-Stummel einfach auf die Straße wirft. Jetzt hat sich Mückstein zu Wort gemeldet.

Gestern dokumentierte der Aktivist der Wiener Anti-Tschickstummel-Initiative „Ploggerei“, Florian Zach, einen vermeintlichen Umweltskandal. In einem Video behauptet der Blogger und „Stummel-Sheriff“, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hätte einen noch brennenden Zigarettenstummel einfach auf die Straße geschmissen, während er auf dem Radweg in der Operngasse auf einem E-Scooter unterwegs war.

Dass ich das in der Eile am Montag nicht getan habe, tut mir leid.“

Wolfgang Mückstein

Mückstein gestand gegenüber „Heute“ sein Fehlverhalten ein und sagte: „Selbstverständlich sollten Zigarettenstummel stets ordnungsgemäß entsorgt werden. Dass ich das in der Eile am Montag nicht getan habe, tut mir leid.“

Mückstein kündigt Konsequenzen an:
„Am besten sollte man übrigens mit dem Rauchen gar nicht erst anfangen – das schont die Umwelt und die eigene Gesundheit.“, setzt Mückstein fort. Auch zog er für sich erste Folgen. „Ich spende die Summe des Bußgeldes, das aufs Wegwerfen von Tschickstummel steht, jetzt einmal an die Don‘t Smoke-Initiative der Krebshilfe und organisiere mir einen mobilen Aschenbecher“, so der Gesundheitsminister.

Aktivist Florian Zach sagte gegenüber „Heute“: „Wir haben bereits Rückmeldungen der Grünen für die Erarbeitung von generellen Präventionsmaßnahmen, wofür wir ja bereits länger eintreten.“

2.000 Euro Bußgeld:
Laut dem Reinhaltegesetz muss man in Wien bei unsachgemäßem Entsorgen von Müll und Zigaretten bei einer Anzeige bis zu 2.000 Euro blechen. Ob der Aktivist den Gesundheitsminister anzeigen wird, ist noch unklar.

Quelle: Heute-Artikel