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Überfall

Nächtlicher Albtraum: Kebab-Fahrer mit Pistole aus Schlaf gerissen

Nächtlicher Albtraum: Kebab-Fahrer mit Pistole aus Schlaf gerissen
Symbolfoto. FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Mitten in der Nacht zerbrach die Stille: Bewaffnete Räuber überfielen einen schlafenden Lkw-Fahrer nach seiner Kebabfleisch-Lieferung und erbeuteten sein Bargeld.

In Tirol wurde ein 47-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Der Mann hatte im Auftrag einer italienischen Firma 16 Tonnen Kebabfleisch ausgeliefert und sich anschließend in seinem Fahrzeug zur Ruhe gelegt. Während er schlief, drangen die Täter gewaltsam in den Lkw ein und erbeuteten Bargeld. Das Opfer blieb bei dem Vorfall körperlich unversehrt, die Täter konnten unerkannt flüchten.

Die Polizei gab den Vorfall erst am Montag bekannt, obwohl sich die Tat bereits in der Nacht auf Samstag im Gemeindegebiet von Navis im Bezirk Innsbruck-Land ereignet hatte. Nach Abschluss der Warenlieferung an ein Außenlager erhielt der Fahrer im Lagerbüro eine Bargeldlosung für eine frühere Lieferung. Danach parkte er seinen Lkw auf einem nahegelegenen Parkplatz und begab sich in der Fahrerkabine zur Nachtruhe.

📍 Ort des Geschehens

Nächtlicher Überfall

Gegen 3 Uhr morgens schlugen die mutmaßlich zwei Täter mit einem Werkzeug die Seitenscheibe des Fahrerhauses ein. Sie bedrohten den aufgeschreckten Fahrer mit einer Pistole und forderten die Herausgabe des Bargelds. Der eingeschüchterte Rumäne händigte den Kriminellen das Geld aus, woraufhin diese sofort die Flucht ergriffen.

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kein Teil einer Serie

Nach Auskunft der Tiroler Landespolizei gibt es in den letzten Monaten keine Häufung vergleichbarer Überfälle auf Lkw-Fahrer im Raum Innsbruck-Land oder entlang der Haupttransportrouten. Die Ermittler betonen, dass derartige Vorfälle weiterhin als Einzelfälle gelten und keine systematische Bedrohungslage für Transportfahrer in der Region besteht.

Zeugenaufruf

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 059 133/70-3333 mit dem Landeskriminalamt Tirol in Verbindung zu setzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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