Start Politik Neue AK-Präsidentin strebt 35-Stunden-Woche ohne vollen Lohnausgleich an
GEGEN KÜRZUNGEN

Neue AK-Präsidentin strebt 35-Stunden-Woche ohne vollen Lohnausgleich an

(Foto: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz)

Die neue Arbeiterkammer-Präsidentin, Renate Anderl (SPÖ), ist nicht bereit eine Kürzung der Mittel für die AK hinzunehmen.

Der Weiteren möchte die neue AK-Präsidentin Anderl die Arbeitszeiten reduzieren. Eine Verkürzung von 38,5 Stunden auf 35 Stunden wäre für Anderl ein erster Schritt, berichtet „Kurier“. Der volle Lohnausgleich soll nicht erfolgen, nur ein bestimmter Anteil.

Im APA-Interview habe sich die AK-Präsidentin nicht auf Zahlen festgelegt. Die Arbeit solle grundsätzlich auf mehr Menschen verteilt werden, durch beispielweise eine leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche.

Für Anderl kommt eine Kürzung der Mittel für die AK nicht in Frage. Sie bietet der Koalition an, das Leistungsangebot zu erweitern. Die Regierung könne dann ja sagen, sie habe indirekt diese Verbesserung für die Arbeitnehmer bewirkt, so Anderl im APA-Interview. Sollten die Kürzungen eingeführt werden, müssten Betroffene einen Rechtsanwalt in Anspruch nehmen, statt der 2.000 persönlichen Berater der AK.