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TOURISMUS

„New York Times“ wählt serbische Stadt unter Top 52 der Welt

Subotica (FOTO: iStock)

Noch bevor die amerikanische Tageszeitung „New York Times“ die Stadt Subotica unter den 52 Reisezielen der Welt auflistete, war diese Stadt im Norden Serbiens für ihre Paläste im Secessionsstil auf der ganzen Welt bekannt.

Als eine der schönsten serbischen Städte im Herzen der Vojvodina (Nord-Serbien) bewahrt sie einzigartige Exemplare der Architektur im Jugendstil. „Die Secession wurde nach dem Wiener Secesion-Gebäude benannt, das im Stil von Art Nuvo bzw. neuen Kunst erbaut wurde. Es basiert auf Volksmotiven. Die Periode des Baus der Secession ist auch mit dem Erwachen des nationalen Bewusstseins in Europa verbunden. Die Volksmotive auf den Jugendstilobjekten sind das Herz, die Tulpe, die Lilien, die Hyazinthe, der Pfau und verschiedene Motive aus der Blumen- und Volkskunst“ – sagte Tourismusexperte Boris Tot für den Portal „Blic“ und fügt hinzu, dass der Jugendstil auch Symbole verwendet, die daran erinnern, welche Funktion das Gebäude hat.

Folgende Gebäude ind Subotica sind echte Kunstwerke der Architektur:

Rathaus

Rathaus in Subotica (FOTO: Facebook/Grad Subotica)

Das derzeitige Rathaus ist das dritte Rathaus in Subotica. Es wurde 1910 erbaut, nachdem Bürgermeister Karolj Biro beschloss, das neue Rathaus „mit Sand und nicht auf Sand“ zu bauen. Daher entschied sich die Stadt, Gründstücke mit Sand zu verkaufen und das gewonnen Geld für den Ausbau des neuen Rathauses zu verwenden. 999 Tannensäulen wurden aus Erdély (ein historisches und geografisches Gebiet im südöstlichen Karpatenraum) gebracht und als Grundlage für den Grundstein senkrecht in den Sand gerammt.

Es wurde in nur zwei Jahren im Stil der ungarischen Secession erbaut. Die Architekten waren Komor Marcel und Deže Jakab. Der schönste Raum ist die Große Halle, in der mehr als 200 Personen Platz finden. Es hat wunderschöne Buntglasfenster und auf den Fluren, Gewölbe sowie in Räumlichkeiten sind Motive aus Kalocsa (Stadt in Süd-Ungarn) und Erdély. Das Tulpenmotiv ist dort ebenso vorzufinden. Das Wort „Lala“ (serbisch für Tulpe) kommt von dem Namen tulpen oder turben. Das war die Bezeichnugn für Krone, die von östlichen Herrschern getragen wurde.

„Touristen sind sehr beeindruckt. Normalerweise erwarten sie nicht viel von dieser Stadt, geschweige denn Pracht. Jedenfalls erkennen sie Subotica als kulturelle mitteleuropäische Stadt mit wunderschönen Exemplaren der Architektur an“, sagte Boris Tot.

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