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Enthüllung

Nichts davon gemacht“ – Ex-Red-Bull-Pilot rechnet mit Horner-Team ab

Nichts davon gemacht“ – Ex-Red-Bull-Pilot rechnet mit Horner-Team ab
(FOTO: EPA/ANNA SZILAGYI)
2 Min. Lesezeit |

Nach nur zwei Rennen im Red-Bull-Cockpit folgte die Degradierung. Jetzt packt Liam Lawson über die Hintergründe seiner kurzen Formel-1-Karriebe beim Topteam aus.

Liam Lawson rückte zu Beginn der laufenden Formel-1-Saison unfreiwillig ins Rampenlicht. Nach nur zwei Grands Prix im Red-Bull-Cockpit wurde der Neuseeländer zu den Racing Bulls zurückgestuft. Doch der Rookie hat diesen Karriereknick mittlerweile weggesteckt – seine beeindruckenden Ergebnisse der letzten Wochen sprechen für sich.

Im Interview mit RacingNews365 ließ Lawson durchblicken, dass sich die Schwierigkeiten bei Red Bull bereits vor dem Saisonstart angedeutet hatten: „Wenn man vergleicht, wie andere Teams junge Fahrer integrieren – die Testfahrten, die Cockpitzeit, das Volumen, das beispielsweise Kimi Antonelli absolviert hat, bevor er in dieser Saison Rennen gefahren ist – wir haben nichts davon gemacht.“ Erschwerend kam für Lawson hinzu, dass sein Saisondebüt ausgerechnet in Melbourne und Shanghai stattfand. Beides Strecken, die der 23-Jährige zuvor noch nie befahren hatte.

Die Unterschiede in der Nachwuchsförderung sind eklatant: Während Antonelli mehrere tausend Testkilometer auf verschiedenen Strecken sammeln konnte, erhielt Lawson vor Saisonbeginn keine vergleichbare Vorbereitung. Ein Umstand, der die Kritik des Neuseeländers am Red-Bull-System untermauert.

Schwierige Bedingungen

„Und eins davon war ein Sprint-Wochenende“, fügt Lawson an. Ein Umstand, der seine ohnehin komplizierte Ausgangslage zusätzlich verschärfte.

Die Probleme beschränkten sich offenbar nicht nur auf Lawsons persönliche Performance. In Australien habe es „Probleme mit der Zuverlässigkeit“ gegeben, die auch beim China-Wochenende nicht vollständig behoben werden konnten. Der Neuseeländer zieht ein bitteres Fazit: „Meine Leistung wurde dann im Grunde dazu genutzt, um mich aus dem Team zurückzustufen.“

Schwerwiegende Anschuldigungen gegen den Rennstall aus Milton Keynes, zu denen sich Red Bull bislang nicht geäußert hat.

Lawson beweist sein Potenzial

Die Rückversetzung zu den Racing Bulls erwies sich als Wendepunkt für Lawson. In den letzten sieben Rennen sammelte er insgesamt 20 WM-Punkte und übertraf damit sowohl Teamkollege Isack Hadjar als auch Yuki Tsunoda, der nach Lawsons Degradierung das Red-Bull-Cockpit übernahm. Eine Leistung, die seine Kritik am Red-Bull-Management zusätzlich legitimiert.

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KO KOSMO-Redaktion
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