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Sicherheitsbilanz

Notrufe im Sekundentakt: So extrem ist der Alltag der Wiener Beamten

Notrufe im Sekundentakt: So extrem ist der Alltag der Wiener Beamten
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2 Min. Lesezeit |

Fast ein Einsatz pro Minute: Die Wiener Polizei bewältigte im vergangenen Jahr mehr als 474.000 Einsätze und sicherte tausende Veranstaltungen ab.

Die Wiener Polizei bewältigte im vergangenen Jahr durchschnittlich rund 1.300 Einsätze täglich. Insgesamt gingen bei der Landesleitzentrale 1.175.411 Notrufe ein. Daraus resultierten 474.243 konkrete Polizeieinsätze – rechnerisch nahezu im Minutentakt.

Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt lag bei der Absicherung von Versammlungen und Veranstaltungen. Die Einsatzkräfte begleiteten 12.642 Kundgebungen mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Zusätzlich wurden 21 Veranstaltungen untersagt und 332 Versammlungen zurückgewiesen.

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Großveranstaltungen

Rund 300 Großveranstaltungen erforderten den Einsatz mehrerer hundert Beamtinnen und Beamten unterschiedlicher Einheiten. Darüber hinaus sorgte die Polizei für Sicherheit bei 17 Staatsbesuchen sowie 96 Sportveranstaltungen.

Auch bei Großereignissen wie dem Donauinselfest, internationalen Konferenzen, dem Opernball oder den Silvesterfeierlichkeiten gewährleisteten die Einsatzkräfte den Schutz von Bevölkerung und Gästen.

Spezialeinheiten stark gefordert

Bei größeren Lagen wurden 97-mal Beweissicherungsteams angefordert. 460 Drohneneinsätze summierten sich auf mehr als 1.500 Flugstunden. Sprengstoffkundige Organe kamen rund 1.100-mal zum Einsatz – vor allem wegen pyrotechnischer Gegenstände, verdächtiger Objekte, Kriegsmaterialfunden oder Bombendrohungen.

Innenminister Gerhard Karner bedankte sich bei einem Besuch in der Landesleitzentrale bei den Einsatzkräften und betonte die Bedeutung einer gut funktionierenden Koordination für die Sicherheit in der Bundeshauptstadt.

Die Bilanz zeigt deutlich: Ohne präzise Einsatzsteuerung, moderne Technik und hohe Personalbereitschaft wäre ein derartiges Arbeitspensum nicht zu bewältigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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