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Wohnkosten

ÖGB schockt mit radikalem Plan gegen steigende Wohnkosten!

ÖGB schockt mit radikalem Plan gegen steigende Wohnkosten!
FOTO: iStock/Olena Sakhatska
2 Min. Lesezeit |

In einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz stellte der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) ein umfassendes Programm zur Eindämmung der steigenden Wohnkosten in Österreich vor. Wohnen in Österreich wird für viele zu einer immer größeren finanziellen Belastung, während gleichzeitig Immobilienspekulanten hohe Profite erzielen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat sich der ÖGB dazu entschlossen, aktiv zu werden und Lösungsvorschläge zu präsentieren.Der ÖGB kritisiert die unzureichenden Maßnahmen der Regierung in den letzten Jahren, insbesondere die verzögerten und ineffektiven Versuche, den Wohnungsmarkt zu regulieren, wie etwa die Einführung einer Mietpreisbremse. Vielmehr betont der Gewerkschaftsbund die Notwendigkeit einer konsequenten Ausrichtung auf den öffentlichen Wohnbau und die Eindämmung spekulativer Praktiken im Immobilienmarkt.

Investitionen in sozialen Wohnbau und Sanierung

Ein zentrales Element des ÖGB-Vorschlags ist die nachhaltige Investition in den sozialen Wohnbau sowie in ökologische Sanierungsprojekte. Die Finanzierung dieser Maßnahmen sollte jedoch nicht zu Lasten der Mieter gehen. Stattdessen fordert der ÖGB eine Neudefinition der Betriebskosten, die ausschließlich jene Ausgaben beinhaltet, die direkt durch die Nutzung der Wohnungen entstehen.

Problematik variabel verzinster Kredite

Ein weiterer Vorschlag zielt auf die Umwandlung von variabel verzinsten Krediten in Fixzinskredite ab, um den Bürgern mehr finanzielle Sicherheit zu bieten. Helene Schuberth, Volkswirtin des ÖGB, betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme, um die Belastung für Eigenheimbesitzer zu reduzieren.

Abschaffung befristeter Mietverhältnisse

Die Kritik richtet sich ebenfalls gegen die Praxis befristeter Mietverträge im kommerziellen Bereich, die nach Ansicht von Thomas Ritt, Wohnexperte der Arbeiterkammer (AK), abgeschafft werden sollten.

Die Forderungen des ÖGB und der AK finden Unterstützung bei der SPÖ, die sich für einen Mietenstopp und eine permanente Begrenzung der Mieterhöhungen ausspricht. Auch die FPÖ sieht Überschneidungen mit den Gewerkschaftsforderungen.

Widerstand gegen einseitige Förderung

Die Wirtschaftskammer Wien hingegen äußert deutliche Kritik an den Vorschlägen und warnt vor einer einseitigen Bevorzugung des sozialen Wohnungsbaus. Stattdessen plädiert sie für eine Stärkung des gewerblichen Wohnbaus durch attraktivere Rahmenbedingungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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