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WIRTSCHAFT

Österreich nicht mehr größter Auslandsinvestor in Serbien

Österreich nicht mehr größter Auslandsinvestor in Serbien
(FOTO: Tanjug/Srđan Ilić)
2 Min. Lesezeit |

Bisher haben sich 400 deutsche Firmen im Westbalkan-Land angesiedelt und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Serbien floriert, schreibt „RT Deutsch“.

Während Österreich lange Zeit als größter Auslandsinvestor in Serbien gehandelt wurde, soll dies laut „RT Deutsch“ nicht mehr der Fall sein. Dies betonte auch der serbische Außenminister Ivica Dačić bei den „Berliner Wirtschaftsgespräche“. Insgesamt 400 deutsche Unternehmen beschäftigen rund 60.000 Personen in Serbien, fügte Dačić hinzu. Somit liege Deutschland auf Platz eins der bilateralen Handelspartner Serbiens.

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Vergangenes Jahr berichtete die Wirtschaftskammer Österreich noch davon, dass Serbien ein österreichischer Hoffnungsmarkt in Europa sei. „Derzeit ist Österreich dort mit einem Investitionsvolumen von 2,2 Mrd. Euro der größte Auslandsinvestor. Die österreichischen Auslandsniederlassungen schaffen damit 18.000 Jobs“, ist einem Artikel der WKO zu entnehmen.

Deutschland hat Österreich als größter Auslandsinvestor in Serbien abgelöst, wie die Österreichische Wirtschaftskammer (WKO) berichtet. „Serbien ist das China vor der Haustür. Wir sehen die Bewegung, Produktion in China abzuziehen und in Serbien mitten in Europa aufzubauen“, bestätigt die österreichische Wirtschaftsdelegierte Erika Teoman-Brenner in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegenüber dem „Handelsblatt“ und fügte hinzu: „Wir beobachten die Deutschen, die mächtig in Serbien investieren.“

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KO KOSMO-Redaktion
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