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Opernball 2021 abgesagt: Millionenverluste für Wien

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(FOTO: YouTube-Screenshot/XXXLutz Österreich)

Der Wiener Opernball wird aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2021 nicht stattfinden.

Das bestätigte man der Nachrichtenagentur APA direkt aus dem Kanzleramt. Die entsprechende Entscheidung der Bundesregierung soll noch heute im Ministerrat beschlossen werden. “Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen”, meinte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), aber es wäre “verantwortungslos, den Ball in gewohnter Art und Weise abzuhalten”.

Sowohl Kurz als auch Vizekanzler Werner Kogler betonten in ihren Stellungnahmen, dass ihnen diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist. “Der Opernball ist ein großes Aushängeschild für Wien und Österreich”, stellte der Bundeskanzler klar. “Aber die Tatsache, dass gerade Feste und Feiern ein Ort der Ansteckung sind, veranlassen uns zur Absage”, betonte Kurz.

Wien verliert Millionen von Euro
“Es tut uns allen sehr leid, dass der Opernball, der im Jahreskreislauf der Wiener Staatsoper einen solchen Fixpunkt darstellt, aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden musste”, so Direktor der Staatsoper Bogdan Roscic. Dass die Absage des Opernballs für alle Beteiligten ein Verlust ist, ist ebenso klar: Laut der Wirtschaftskammer hat die Wiener Ballsaison letztes Jahr 520.000 BallbesucherInnen gelockt und Umsätze in Höhe von 151 Millionen Euro beschert.

Wer noch die Absage sehr bereuen wird, ist wohl der “ewige” Opernball-Stargast und Bauunternehmer Richard Lugner.