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Polizeieinsatz

Ottakring wird zur Kampfzone – Polizist bei Festnahme verletzt

Ottakring wird zur Kampfzone – Polizist bei Festnahme verletzt
FOTO: iStock/Chalabala
2 Min. Lesezeit |

Mit 2,4 Promille im Blut attackierte eine 20-Jährige Polizisten in Wien-Ottakring. Nach einem nächtlichen Streit eskalierte die Situation trotz Deeskalationsversuchen.

In Wien-Ottakring führte ein nächtlicher Streit zu einer Festnahme mit Komplikationen. Gegen 00:45 Uhr alarmierten Passanten die Exekutive, nachdem sie eine heftige Auseinandersetzung zwischen zwei Personen auf der Wichtelgasse mitverfolgt hatten.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten trafen vor Ort auf eine 20-jährige Österreicherin, die sich den Angaben zufolge in einem hochgradig erregten Zustand befand. Als die Uniformierten die junge Frau in der Wichtelgasse erneut antrafen, eskalierte die Situation trotz Deeskalationsversuchen rasch. Die Verdächtige soll die Beamten zunächst verbal attackiert haben.

Gewaltsame Eskalation

Der Konflikt verschärfte sich, als die Frau offenbar handgreiflich wurde und versuchte, auf die Einsatzkräfte loszugehen. Die Polizisten sahen sich gezwungen, körperliche Gewalt anzuwenden, um die Festnahme durchzuführen. Selbst während des Zugriffs setzte die Tatverdächtige ihren Widerstand fort – mit Schlägen, Tritten und Spuckattacken gegen die Beamten. Insgesamt fünf Polizisten mussten für die Festnahme der aggressiven Frau eingesetzt werden.

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Rechtliche Folgen

Ein anschließender Alkoholtest ergab bei der österreichischen Staatsbürgerin einen Wert von 2,4 Promille. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und muss sich nun strafrechtlichen Konsequenzen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie Körperverletzung stellen. Zusätzlich wird ihr vorsätzliche Gefährdung durch übertragbare Krankheiten sowie schwere Körperverletzung vorgeworfen, da sie die Beamten während des Einsatzes mehrfach angespuckt hatte.

Bei dem Einsatz erlitt ein Polizist leichte Verletzungen. Die Behörden untersuchen derzeit die genauen Umstände des Vorfalls.

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KO KOSMO-Redaktion
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