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Großeinsatz

Pakete mit Quecksilber im DHL-Zentrum: Spezialkräfte rücken an

Pakete mit Quecksilber im DHL-Zentrum: Spezialkräfte rücken an
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1 Min. Lesezeit |

Quecksilber in Paketen, ein vergifteter Mitarbeiter – und möglicherweise steckt dahinter mehr als ein Einzelfall.

In einem DHL-Logistikzentrum im mecklenburgischen Leizen ist am Dienstagabend Alarm ausgelöst worden, nachdem ein Mitarbeiter über Unwohlsein klagte und der Verdacht auf Quecksilber in Paketen entstand. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten ab 18 Uhr an, das Betriebsgelände wurde weiträumig abgesperrt. Spezialkräfte stießen in dem Depot auf mindestens drei kontaminierte Pakete.

Die betroffenen Bereiche des Logistikzentrums wurden noch am selben Abend unter strengen Sicherheitsvorkehrungen untersucht. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun die Frage, wie die mit dem hochgiftigen Schwermetall belasteten Sendungen in das Paketnetz gelangen konnten und ob sich weitere kontaminierte Pakete im Umlauf befinden.

Möglicher Zusammenhang

Besondere Brisanz erhält der Vorfall durch einen möglichen Zusammenhang mit einem ähnlichen Ereignis im mecklenburgischen Neustadt-Glewe, rund 70 Kilometer von Leizen entfernt. Dort hatten zwei Frauen im Alter von 19 und 28 Jahren ein Blumenpaket geöffnet, das Quecksilber enthielt, und sich dabei schwer vergiftet.

Die Behörden prüfen derzeit, ob zwischen den Paketen aus Leizen und dem Blumenpaket aus Neustadt-Glewe eine Verbindung besteht.

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KO KOSMO-Redaktion
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