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WAFFENSTILLSTAND?

Paukenschlag: Ist der Ukraine-Krieg bald zu Ende?

Paukenschlag: Ist der Ukraine-Krieg bald zu Ende?
FOTO: EPA-EFE/SERGEY DOLZHENKO
2 Min. Lesezeit |

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj scheint bereit zu sein, einem Waffenstillstand im Konflikt mit Russland zuzustimmen. Die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet, dass die Ukraine im Gegenzug Sicherheitsgarantien von den USA fordert, ähnlich denen, die Japan, Südkorea und die Philippinen erhalten haben. Dieser Schritt könnte bedeuten, dass die Ukraine von ihrem Ziel, das gesamte Staatsgebiet, einschließlich der Krim, zurückzuerobern, Abstand nimmt.

Selenskyj unternimmt in den kommenden Tagen eine diplomatische Reise durch mehrere europäische Hauptstädte, um Unterstützung aus Europa zu erhalten. Nach einem Besuch in London wird er noch heute in Paris erwartet, wo er unter anderem Gespräche mit französischen Regierungsvertretern führen soll. Anschließend reist er nach Rom, um sich mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu treffen. Für Freitag ist eine Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan geplant, bevor er nach Berlin weiterreist, um Gespräche mit Bundeskanzler Olaf Scholz zu führen.

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Fokus auf militärische Hilfe und EU-Beitritt

Ein zentrales Anliegen dieser Reise ist es, zusätzliche militärische Unterstützung für die Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg zu sichern. Zudem hofft Selenskyj auf Fortschritte beim Bestreben der Ukraine, rasch in die Europäische Union aufgenommen zu werden. Ursprünglich war geplant, dass Selenskyj am Samstag an einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe teilnimmt, bei dem Vertreter von rund 50 Ländern zusammenkommen sollten. Diese Veranstaltung, die auf dem Luftwaffenstützpunkt in Ramstein (Rheinland-Pfalz) stattfinden sollte, wurde jedoch verschoben, nachdem US-Präsident Joe Biden seine Teilnahme wegen des Hurrikans „Milton“ abgesagt hatte.

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KO KOSMO-Redaktion
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