Ein dramatischer Kurswechsel in der US-Ukraine-Politik erschüttert die internationale Bühne: Trump stoppt die militärische Hilfe und fordert Friedensgespräche.
Das Weiße Haus hat einen bedeutenden Kurswechsel in der Ukraine-Politik verkündet: Die militärische Unterstützung für das Land wird eingestellt. Diese Entscheidung folgte auf eine hitzige Diskussion zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die am Freitag öffentlich stattfand. Trump warf Selenskyj mangelnde Dankbarkeit vor und warnte vor der Gefahr eines Dritten Weltkriegs.

Bereits am Samstag bestätigte Caroline Leavitt, der Pressesprecherin der Trump-Regierung, die Entscheidung. Sie erklärte, dass die USA nicht mehr bereit seien, ohne Aussicht auf dauerhaften Frieden finanzielle Unterstützung für den Krieg in einem fernen Land zu gewähren. Die öffentliche Auseinandersetzung bot der Welt einen seltenen Einblick in die normalerweise geheimen Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine.
Fokus auf Friedensgespräche
Der Fokus des Weißen Hauses liegt nun auf der Förderung von Friedensgesprächen. Trotz der Spannungen bleiben Trump und Selenskyj bei ihren Positionen. Trump drohte, die Unterstützung der Ukraine im Konflikt mit Russland zu beenden, sollte keine Einigung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erzielt werden. „Sie werden entweder einen Deal machen oder wir sind raus“, bekräftigte Trump.
Das Treffen war von häufigen Unterbrechungen durch Trump geprägt, was zu heftigen Auseinandersetzungen führte. Selenskyj verließ das Weiße Haus vorzeitig, und eine geplante Pressekonferenz wurde gestrichen. Auch ein Rohstoffabkommen, das ursprünglich unterzeichnet werden sollte, kam nicht zustande. Quellen aus den USA berichten, dass Trump einer solchen Vereinbarung nicht abgeneigt sei, jedoch ein konstruktives Gespräch als Voraussetzung sieht.
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Geplantes Rohstoffabkommen
Das geplante Abkommen sah die gemeinsame Förderung von Rohstoffen in der Ukraine vor. Das Land besitzt etwa fünf Prozent der weltweiten Bodenschätze, die jedoch größtenteils unerschlossen sind. Die Einnahmen sollten in einen gemeinsamen Fonds fließen, ohne dass das Weiße Haus eine ausdrückliche Verpflichtung einging. Trump betrachtet dies als Gegenleistung für die bereits geleistete Militärhilfe.