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Pentagon zieht Notbremse: Trump blockiert Ukraine-Waffenlieferung

Pentagon zieht Notbremse: Trump blockiert Ukraine-Waffenlieferung
FOTO: EPA/UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE
3 Min. Lesezeit |

Mitten im Ukraine-Konflikt zieht Washington die Notbremse: Die Trump-Regierung stoppt versprochene Waffenlieferungen. Das Pentagon sorgt sich um die eigenen Bestände.

Die US-Regierung hat die Auslieferung bestimmter zuvor zugesagter Waffensysteme an die Ukraine vorerst gestoppt. Wie die Nachrichtenplattform „Politico“ und der Fernsehsender NBC News berichten, betrifft diese Entscheidung vor allem Raketen und Munition. Die Medien berufen sich dabei auf Verteidigungsbeamte, Kongressmitglieder sowie weitere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Unter den zurückgehaltenen Lieferungen befinden sich nach Medienangaben unter anderem Flugabwehr-Raketen, die für die Abwehr russischer Drohnen vorgesehen waren. Diese Waffensysteme waren noch von der Biden-Administration zugesagt worden. Als Grund für den Lieferstopp wird die Besorgnis des Pentagon (US-Verteidigungsministerium) über zu niedrige eigene Waffenbestände angeführt.

Wie verschiedene Medien berichten, gehören zu den gestoppten Lieferungen auch Patriot-Flugabwehrraketen und Präzisionsartillerie – Systeme, die für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit als besonders wichtig gelten.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte bereits vor den massiven Auswirkungen, die eine weitere Kürzung der US-Unterstützung für sein Land haben könnte.

Überprüfte Bestände

Dieser Entscheidung ging offenbar eine umfassende Überprüfung der amerikanischen Bestände voraus. Das Verteidigungsministerium teilte in einer schriftlichen Stellungnahme mit, man erarbeite für Präsident Donald Trump verschiedene Optionen zur Fortsetzung der Militärhilfe für die Ukraine.

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Diese stünden im Einklang mit dem Ziel, Russlands Krieg zu beenden.

„Das Ministerium überprüft und justiert gleichzeitig seinen Ansatz zur Erreichung dieses Ziels, während es die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte für die Verteidigungsprioritäten der Regierung sicherstellt“, erklärte das Pentagon. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

Amerikas Interessen

Anna Kelly, die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, erklärte dazu: „Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Interessen Amerikas in den Vordergrund zu stellen, nachdem das Verteidigungsministerium die militärische Unterstützung und Hilfe unserer Nation für andere Länder auf der ganzen Welt überprüft hatte.“

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Die Stärke der US-Streitkräfte bleibe unbestritten, betonte Kelly und fügte hinzu: „Fragen Sie einfach den Iran.“

Militärexperten und ukrainische Regierungsvertreter bewerten die Entscheidung kritisch. Sie sehen darin eine erhebliche Schwächung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit, da die USA bislang der größte militärische Unterstützer der Ukraine waren. Die Trump-Regierung bleibt hingegen bei ihrer Linie, die eigenen Verteidigungsprioritäten und die Schonung militärischer Ressourcen in den Vordergrund zu stellen.

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KO KOSMO-Redaktion
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