In Österreich tobt eine hitzige Debatte über die Vergabe des Regierungsbildungsauftrags durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Entgegen der Erwartungen vieler hat nicht FPÖ-Chef Herbert Kickl, sondern Karl Nehammer (ÖVP) den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhalten. Diese Entscheidung hat bei zahlreichen FPÖ-Wählerinnen und Wählern für Empörung gesorgt und die Kritik am Bundespräsidenten verstärkt.

Petition: “Sofortiger Rücktritt von Alexander Van der Bellen”
Mario Widek aus Gumpoldskirchen hat in Reaktion auf diese Entscheidung eine Petition gestartet, die den “sofortigen Rücktritt des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen” fordert. Innerhalb von nur neun Tagen haben sich mehr als 64.000 Menschen hinter diese Forderung gestellt und die Petition unterschrieben.
Widek begründet seinen Aufruf mit dem Vorwurf, der Präsident handle undemokratisch, indem er der FPÖ trotz ihrer Rolle als stimmenstärkste Partei nicht den Regierungsbildungsauftrag erteilt hat. “Es sollte der Tradition entsprechend der Partei mit den meisten Stimmen bevorzugt der Auftrag zur Regierungsbildung erteilt werden”, argumentiert Widek.
Zukunft des Bundespräsidenten
Ob diese Petition tatsächlich zu einem Rücktritt Van der Bellens führen wird, bleibt ungewiss. Der nächste reguläre Wahltermin für das Amt des Bundespräsidenten ist für 2028 angesetzt, wobei Van der Bellen nicht erneut kandidieren darf. Ob die aktuelle Diskussion politische oder rechtliche Entwicklungen nach sich ziehen wird oder weitere öffentliche Reaktionen hervorruft, bleibt abzuwarten.
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