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Pflegeskandal

Pflegerin bestiehlt Mutter ihrer Patientin – Abschiebung

Pflegerin bestiehlt Mutter ihrer Patientin – Abschiebung
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine rumänische Pflegekraft, die in Villach tätig war, muss Österreich verlassen, nachdem sie einen Einbruchsdiebstahl begangen hat. Die 27-Jährige, die eine querschnittsgelähmte Frau betreute, verschaffte sich unbefugt Zugang zum Haus der Mutter ihrer Patientin und entwendete dort Wertsachen sowie Bargeld.

Die bestohlene 74-jährige Dame bemerkte den Diebstahl und alarmierte umgehend die Exekutive. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen geriet die Pflegerin rasch unter Tatverdacht. Bei der Durchsuchung in der Wohnung der pflegebedürftigen Tochter stellten die Beamten die gestohlenen Parfums sicher. Ein speziell ausgebildeter Bargeldspürhund machte zudem das restliche Diebesgut ausfindig, das die Verdächtige am Körper versteckt hatte. Nach ihrer Befragung wurde sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

Details zum Diebstahl

Die Pflegerin hatte sich den Schlüssel zum Wohnhaus der 74-jährigen Mutter ihrer Patientin angeeignet. In den Räumlichkeiten entwendete sie dann Bargeld im unteren vierstelligen Bereich, mehrere kostbare Münzen und verschiedene Parfums. Anschließend kehrte sie in die Wohnung der von ihr betreuten Tochter zurück und versteckte dort ihre Beute.

Behördliche Konsequenzen

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) reagierte mit drastischen Maßnahmen: Gegen die Pflegekraft wurde Schubhaft verhängt und ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen.

Die Abschiebung der Frau wird nun vollzogen.

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KO KOSMO-Redaktion
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