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Schock

Polizist stirbt nach brutaler Messer-Attacke von Mannheim

(FOTO: Screenshot X)
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In Mannheim ereignete sich ein entsetzlicher Vorfall, bei dem ein junger Polizeibeamter tragisch sein Leben verlor, nachdem er in einem brutalen Messerangriff schwer verwundet wurde.

Trotz intensiver medizinischer Bemühungen seit Freitagmittag konnte das Leben von Rouven L., 29 Jahre alt, nicht gerettet werden. Das Innenministerium bestätigte seinen Tod. Der Angriff, bei dem der Täter dem Polizisten mehrfach gezielt in den Kopf stach, erschüttert die Öffentlichkeit und führt zu einer Welle der Trauer und des Entsetzens.

Ein Anschlag erschüttert Mannheim

Der tragische Vorfall ereignete sich am helllichten Tag auf dem belebten Mannheimer Markt. Der Angreifer, Sulaiman A., 25 Jahre alt, griff zunächst den Islamkritiker Michael Stürzenberger mit einem Messer an. Augenzeugenvideos dokumentieren, wie Sulaiman A. Stürzenberger gezielt attackierte, bevor er sich in tödlicher Absicht Rouven L. zuwandte und ihm von hinten ein Messer in Kopf und Nacken stieß. Ein Kollege von Rouven L. konnte den Angreifer letztlich mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe niederringen. Dieses Ereignis verwandelte den Mannheimer Marktplatz innerhalb von Sekunden in einen Schauplatz des Schreckens.

Reaktionen auf die Tragödie

Die brutale Attacke löste landesweit Entsetzen aus. Berichten zufolge durchdrang die Messerklinge die Schädeldecke des Polizisten und verletzte dabei ein lebenswichtiges Gefäß im Gehirn. Kollegen und Bekannte des verstorbenen Beamten zeigten sich zutiefst geschockt. Sie beschrieben Rouven L. als engagierten und geradlinigen Polizisten, der in den vergangenen Jahren stets dort im Einsatz war, wo er gebraucht wurde.

Gedenken und Anteilnahme

Am Sonntag fand am Tatort eine stille Trauerzeremonie statt, bei der Kollegen und Angehörige Rouven L. gedachten. Politiker und Beamte äußerten ihre tiefe Betroffenheit und ihr Mitgefühl. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach von einem Schock, der tief sitze, und hob die Gefahren hervor, denen Polizeibeamte in ihrem Dienstalltag ausgesetzt sind. Er unterstrich die Notwendigkeit, den Dienst der Polizei in höchstem Maße zu respektieren und zu würdigen.

Die Attacke, die neben dem Angreifer und Stürzenberger vier weitere Personen verletzte, wirft erneut Fragen nach der Sicherheit von öffentlichen Plätzen und der Bedrohung durch gezielte Anschläge auf. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, während die Hintergründe und Motive des Angreifers weiterhin intensiv untersucht werden.