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Milliardenverlust

Porsche mit hohem Verlust zum Jahresauftakt

Porsche mit hohem Verlust zum Jahresauftakt
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Rote Zahlen bei der Porsche SE – doch hinter dem Milliardenminus steckt mehr als nur ein schwaches Quartal.

Die Porsche SE, Beteiligungsgesellschaft und größte Einzelaktionärin des Volkswagen-Konzerns, hat das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem deutlichen Minus abgeschlossen. Wie die Holding am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, belief sich das Konzernergebnis nach Steuern auf minus 0,9 Milliarden Euro. In dieser Zahl seien Wertberichtigungen der Beteiligungsbuchwerte an der Volkswagen AG in Höhe von minus 1,3 Milliarden Euro sowie an der Porsche AG in Höhe von plus 39 Millionen Euro enthalten.

Die gesamte Automobilbranche sieht sich gegenwärtig mit erheblichem Druck konfrontiert – einerseits durch den strukturellen Wandel in Richtung Elektromobilität, andererseits durch den zunehmenden Wettbewerb chinesischer Hersteller auf den globalen Märkten.

Potschs Einschätzung

„Der Start ins Geschäftsjahr entspricht unseren Erwartungen“, erklärte Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch. „Gleichzeitig müssen bei unseren Kernbeteiligungen lange Zeit gut funktionierende Geschäftsmodelle neu ausgerichtet werden“, fügte er hinzu. „Das erfordert eine konsequente Umsetzung intelligenter Lösungen zur nachhaltigen Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität.“

Verlust gesunken

Trotz des negativen Ergebnisses fiel das Quartalsminus geringer aus als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres – damals hatte sich der Verlust auf 1,1 Milliarden Euro summiert. Die Porsche SE hält nach eigenen Angaben 53,3 Prozent der Stammaktien sowie 31,9 Prozent des Gesamtkapitals der Volkswagen AG und ist damit deren größter Einzelaktionär.

Zum VW-Konzern gehören zahlreiche Marken – unter ihnen auch die Porsche AG.

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KO KOSMO-Redaktion
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