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Preisschock

Preis-Ärger: Österreich um 26% teurer als Deutschland

Preis-Ärger: Österreich um 26% teurer als Deutschland
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Gleiche Produkte, gleiche Verpackung – aber ein deutlich höheres Preisschild. Eine neue Analyse zeigt, wie groß der Unterschied wirklich ist.

Wer hierzulande regelmäßig einkaufen geht, kennt das Gefühl: Der Kassenbon wird länger, der Geldbeutel leerer – und das, obwohl sich im Warenkorb kaum etwas verändert hat. Dass dieses Gefühl keine bloße Einbildung ist, belegt nun eine Analyse der Arbeiterkammer Tirol: Demnach sind Grundnahrungsmittel in Österreich im Schnitt um 26 Prozent teurer als in Deutschland. Die Studie wurde am 28. August 2025 veröffentlicht.

Die Arbeiterkammer Tirol hat dafür Preise in großen Handelsketten systematisch miteinander verglichen – und dabei Unterschiede dokumentiert, die österreichische Konsumentinnen und Konsumenten seit Jahren spüren. Als Ursachen nennen die Experten ein Bündel an Faktoren: höhere Arbeitskosten, schwächer ausgeprägte Wettbewerbsstrukturen, eine höhere Steuerbelastung sowie breitere Handelsmargen. Für die Betroffenen selbst ändert diese Erklärung freilich wenig – die Belastung bleibt.

Identische Produkte, anderes Preisschild

Ob Milchprodukte, Brot, Gemüse oder Fleisch: Dieselben Waren kosten im österreichischen Handel spürbar mehr als jenseits der Grenze. Die Preisdifferenz übersteigt häufig ein Viertel der gesamten Einkaufsrechnung – ein Umstand, der viele dazu bringt, ernsthaft über Einkaufsfahrten nach Deutschland nachzudenken. Besonders bitter dabei: Oft handelt es sich um identische Produkte, aus denselben Produktionsstätten, in derselben Verpackung – nur das Preisschild ist ein anderes.

Alltag im Supermarkt

Während in der Politik über Inflationsbekämpfung und Entlastungsmaßnahmen diskutiert wird, sieht der Alltag in den Supermärkten anders aus. Der wöchentliche Einkauf ist für viele Haushalte längst zur echten Belastungsprobe geworden. Immer öfter müssen Familien abwägen, ob sie sich Qualität leisten können – oder ob der Preis das letzte Wort hat.

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KO KOSMO-Redaktion
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