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EM-Déjà-vu

Probleme bei EM-Turniermodus sorgt für Ärger

(FOTO: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH)
(FOTO: EPA-EFE/ABEDIN TAHERKENAREH)

Während die Spannung für die bevorstehende EM-Entscheidung steigt, zeichnet der Turnierplan ein interessantes, wenn auch kritisches Bild für Österreichs Fußballanhänger. Nach einem Erfolg im Achtelfinale gegen die Türkei am kommenden Dienstag, könnte das österreichische Team ein Déjà-vu erleben.

Es ist durchaus kurios: Sollten sich die Wege Österreichs und der Niederlande im Viertelfinale kreuzen, würde diese Begegnung erneut in Berlin stattfinden – gerade einmal 11 Tage nach ihrem ersten Aufeinandertreffen im Rahmen der Gruppenphase im Olympiastadion.

Strukturelles Problem

Hintergrund dieser möglichen Wiederholung ist ein strukturelles Problem im aktuellen Turniermodus. Der Modus sieht vor, dass von den 24 teilnehmenden Nationen 16 in die K.-o.-Phase einziehen – inklusive vier Gruppendrittbesten. Die Zuweisung dieser Teams gegen erstplatzierte Gruppengegner erfolgt nach einem komplexen Verfahren, das nun zu Diskussionen führt.

Potenzielle Wiederholungsspiele

Abgesehen von der österreichisch-niederländischen Konstellation könnten auch andere Teams vor ähnlichen Szenarien stehen. So ist ein Halbfinalduell zwischen Portugal und Georgien im Bereich des Möglichen, ebenso wie eine Begegnung Sloweniens mit Dänemark.

Der momentan umstrittene Turniermodus wird noch für die aktuelle EM angewendet bleiben. Blickt man in die Zukunft, könnte ab dem Jahr 2032 eine Erweiterung auf 32 Mannschaften anstehen, was das bestehende System grundlegend verändern würde.