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Sicherheitsvorfall

Pyjama Man“ attackiert Ariana Grande – Singapur reagiert knallhart

Pyjama Man“ attackiert Ariana Grande – Singapur reagiert knallhart
Foto: iStock, epa/ NEIL HALL
2 Min. Lesezeit |

Nach einem Übergriff auf Ariana Grande in Singapur muss der Täter das Land verlassen. Der als „Pyjama Man“ bekannte Australier erhielt zudem ein lebenslanges Einreiseverbot.

Nach einem Angriff auf Ariana Grande bei der Premiere von „Wicked: Teil 2“ in Singapur wurde der Verantwortliche aus dem Land verwiesen. Der Australier, der als „Pyjama Man“ in sozialen Medien bekannt ist, erhielt zusätzlich ein dauerhaftes Einreiseverbot für den Stadtstaat. Wie die BBC unter Berufung auf die Einwanderungsbehörde ICA meldet, wurde Johnson Wen nach seiner neuntägigen Haftstrafe wegen Ruhestörung nach Australien zurückgeschickt.

Der 26-Jährige hatte sich am 13. November an Fotografen vorbeigedrängt und war auf die 32-jährige Sängerin zugestürmt. Grandes Kollegin Cynthia Erivo reagierte geistesgegenwärtig, zog den Eindringling von der Künstlerin weg und positionierte sich schützend vor ihr. Trotz eines zweiten Versuchs, den roten Teppich zu betreten, wurde Wen von Sicherheitspersonal aufgehalten.

Wens Vorgeschichte

Später teilte er sogar Videomaterial des Vorfalls auf seinen Social-Media-Kanälen. Der Australier hat bereits eine Vorgeschichte mit ähnlichen Aktionen – erst im Juni dieses Jahres sprang er während eines Konzerts von Katy Perry in Sydney auf die Bühne.

Traumatische Erinnerungen

In den sozialen Netzwerken reagierten Grandes Anhänger mit Wut und Bestürzung auf den Vorfall. Viele befürchten, dass der Übergriff bei der Künstlerin traumatische Erinnerungen wecken könnte. Grande leidet nach eigenen Angaben an einer posttraumatischen Belastungsstörung seit dem Terroranschlag auf ihr Konzert in Manchester 2017, bei dem 22 Menschen ihr Leben verloren.

Während sich Grande selbst nicht zum Vorfall äußerte, erklärte Cynthia Erivo in einem Gespräch mit NBC: „Ich wollte sichergehen, dass meine Freundin in Sicherheit ist.“

Die 38-jährige Schauspielerin fügte hinzu: „Ich bin mir sicher, dass er uns nichts Böses wollte, aber man weiß ja nie.“

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KO KOSMO-Redaktion
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