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Pyrotechnikunfall

Pyrotechnik-Unfall eskaliert: Junge (12) schwer verletzt – Hubschrauber alarmiert

Pyrotechnik-Unfall eskaliert: Junge (12) schwer verletzt – Hubschrauber alarmiert
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Explodierte Rakete verursacht schwere Handverletzungen bei einem Zwölfjährigen. Der Unfall in Wiener Neustadt führte zu einem Rettungshubschraubereinsatz.

Ein zwölfjähriger Bub hat bei einem Unfall mit Feuerwerkskörpern im Bezirk Wiener Neustadt schwere Verletzungen an der linken Hand erlitten. Der 14-jährige Bruder des Verletzten alarmierte nach dem Vorfall am Freitagabend umgehend die Rettungskräfte. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte per Rettungshubschrauber ins Allgemeine Krankenhaus Wien transportiert. Laut Polizeibericht vom Montag ereignete sich der Unfall, als der Zwölfjährige versuchte, eine Rakete zu zünden, die daraufhin explodierte.

Die Ermittler untersuchen derzeit noch, um welche Art von Feuerwerkskörpern es sich genau handelte und woher die pyrotechnischen Gegenstände stammten, mit denen die Geschwister hantiert hatten. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich nutzt den Vorfall für einen dringenden Sicherheitsappell: Beim Umgang mit Pyrotechnik sei äußerste Vorsicht geboten.

Sicherheitshinweise beachten

Unfälle ließen sich vermeiden, wenn Feuerwerkskörper ausschließlich im Fachhandel erworben würden. Zudem sei es wichtig, die vorgeschriebenen Altersgrenzen einzuhalten, die Gebrauchsanweisungen sorgfältig zu lesen, ausreichend Sicherheitsabstand zu wahren und bei Raketen stets eine geeignete Startvorrichtung zu verwenden.

„Beugen Sie sich niemals mit dem Oberkörper oder Kopf über Feuerwerkskörper, deren Zündschnur angezündet wird oder glimmt“, warnt die Polizei ausdrücklich. Ebenso sollte der Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen unter Alkoholeinfluss unbedingt vermieden werden.

Versager nicht anzünden

Sollte ein Feuerwerkskörper nicht zünden, „versuchen Sie auf keinen Fall, diesen ein zweites Mal anzuzünden“, so die eindringliche Warnung der Exekutive. Stattdessen empfehlen die Beamten, nach einer Wartezeit von zehn bis 15 Minuten den nicht funktionierenden Feuerwerkskörper fachgerecht zu entsorgen.

Um Brandgefahren zu minimieren, sollten zudem alle Feuerwerksreste vollständig abgekühlt sein, bevor sie im Müll landen.

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KO KOSMO-Redaktion
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