Mit 157 km/h raste ein 18-Jähriger ohne Führerschein vor der Polizei davon. Selbst mit Tempo 200 konnten die Beamten den Flüchtenden kaum einholen.
In der Nacht führte eine Polizeistreife auf der B3 in Langenstein im Bezirk Perg Geschwindigkeitsmessungen durch. Kurz vor zwei Uhr morgens erfassten die Beamten einen Pkw, der mit 157 km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritt. Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf und beschleunigten ihren Streifenwagen auf bis zu 200 km/h, konnten jedoch zunächst nicht zu dem flüchtenden Fahrzeug aufschließen.
Erst im Gemeindegebiet von Steyregg gelang es den Beamten, den Wagen einzuholen und den Fahrer bei einer Tankstelle zu stoppen.
Fahrer ohne Führerschein
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass ein 18-jähriger Linzer ohne gültige Lenkberechtigung am Steuer saß. Auf dem Beifahrersitz befand sich der eigentliche Fahrzeughalter, ein 27-jähriger Mann, ebenfalls aus Linz.
Panik als Ausrede
Der jugendliche Fahrer rechtfertigte sein Verhalten damit, dass er beim Anblick der Polizeistreife in Panik geraten sei. Er habe das Fahrzeug beschleunigt, weil er glaubte, die Beamten könnten ihn nicht einholen.
Sowohl der Fahrer als auch der Fahrzeugbesitzer müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.