Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Rattenplage

Ratten-Invasion im Problembezirk: Bekämpfung kaum möglich

Ratten-Invasion im Problembezirk: Bekämpfung kaum möglich
FOTO: iStock
1 Min. Lesezeit |

Eine Wienerin stieß im Suchenwirtpark in Wien-Favoriten auf ein ungewöhnliches Schauspiel: mehrere Ratten tummelten sich auf der Grünfläche. Beunruhigt von diesem Anblick dokumentierte erzählte eine Bewohnerin gegenüber Heute. 

Laut Heute erläuterte die Magistratsabteilung 42 – Wiener Stadtgärten (städtische Abteilung für Grünflächenverwaltung) den komplexen Hintergrund des Problems. Die Parkanlage am Suchenwirtplatz genießt wie alle Grünflächen in Favoriten einen besonderen Schutzstatus. Dieser steht in direktem Zusammenhang mit dem Vorkommen von Feldhamstern, die sowohl nach europäischem Recht als auch nach dem Wiener Tierschutzgesetz unter strengem Schutz stehen.

Rechtliche Hürden

Die rechtlichen Vorgaben schränken den Handlungsspielraum der Behörden erheblich ein. Feldhamster dürfen weder gefangen noch gestört oder getötet werden. Diese Schutzbestimmungen erschweren die Rattenbekämpfung besonders in kleineren Parkanlagen wie dem Suchenwirtpark erheblich.

Die zuständigen Stellen arbeiten dennoch an Lösungsansätzen. Laut Auskunft der Wiener Stadtgärten findet ein enger Austausch mit der Umweltschutzabteilung (MA 22) und spezialisierten Schädlingsbekämpfungsunternehmen statt. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, die sowohl wirksam als auch rechtskonform sind.

Laufende Überwachung

Die Stadtgärten versichern, die Entwicklung der Situation aufmerksam zu verfolgen und bei Bedarf weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen