Der ÖFB-Kapitän David Alaba könnte seine Zeit bei den Königlichen bald beenden. Der von Verletzungen gezeichnete Defensivspezialist findet sich bei Real Madrid zunehmend auf dem Abstellgleis wieder und darf den Verein offenbar für eine überschaubare Ablösesumme verlassen.
In der Innenverteidigung hat sich die Konkurrenzsituation für den Österreicher deutlich verschärft. Mit Antonio Rudiger, Eder Militao, Raul Asencio und Neuverpflichtung Dean Huijsen haben gleich vier Spieler in der teaminternen Hierarchie aktuell die Nase vorn.
Saudi-Interesse
Erste Interessenten für den 33-Jährigen haben sich bereits in Stellung gebracht. Laut dem Portal fichajes.net buhlen die saudi-arabischen Klubs Al Nassr und Al Hilal um die Dienste des Österreichers und locken mit finanziell lukrativen Vertragsangeboten. Besonders ein Transfer zu Al Nassr könnte für Alaba interessant werden, schließlich steht beim Klub aus Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, kein Geringerer als Superstar Cristiano Ronaldo unter Vertrag.
Ob der Routinier den spanischen Rekordmeister in diesem Sommer tatsächlich verlässt, bleibt allerdings abzuwarten.
Alaba selbst hat bislang immer wieder betont, seinen Vertrag erfüllen und sich bei Real durchsetzen zu wollen.
Wie aus Vereinskreisen zu hören ist, läuft Alabas Vertrag bei Real Madrid noch bis Sommer 2026, doch die Klubführung plant offenbar keine Verlängerung mehr. Im Gegenteil: Die Madrilenen sind bereit, den Österreicher bereits in diesem Transferfenster bei einem passenden Angebot abzugeben. Fakt ist auch, dass Alaba zu den Topverdienern im Kader zählt und sein Abgang dem Verein finanziellen Spielraum verschaffen würde.
Ein wesentlicher Grund für das sinkende Vertrauen in den Defensivspezialisten dürfte seine Verletzungsanfälligkeit sein. In den vergangenen zwei Spielzeiten verpasste Alaba verletzungsbedingt nicht weniger als 94 Pflichtspiele für die Königlichen und fällt derzeit erneut aus.
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Aus finanzieller Sicht wäre ein Wechsel nach Saudi-Arabien für Alaba durchaus lukrativ. Die Klubs aus der Wüste haben in den vergangenen Jahren zahlreiche europäische Stars mit hochdotierten Verträgen in die Saudi Pro League gelockt. Vergleichbare Transfers wie jene von Cristiano Ronaldo, Karim Benzema oder N’Golo Kanté wurden mit Jahresgehältern im zweistelligen Millionenbereich realisiert – eine Größenordnung, die auch für Alaba realistisch erscheint.