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Europawahl

„Rote Karte“ für FPÖ: SPÖ dominiert in Wien (Detailergebnisse)

(FOTO: C.Jobst/PID)
(FOTO: C.Jobst/PID)

In Wien bestätigt sich erneut die Vorherrschaft der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ), die bei der Europawahl 2024 mit nahezu 30 Prozent der Stimmen einen deutlichen Sieg einfahren konnte.

Mit einem Stimmenvorsprung konnte die SPÖ die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) auf den zweiten Platz verweisen und ihren Status behaupten.

Wiens SPÖ-Führung feiert den Wahlerfolg

Michael Ludwig, Wiener SPÖ-Chef und amtierender Bürgermeister, zeigte sich über das Wahlergebnis besonders erfreut: „Mit knapp 30 Prozent der Stimmen sichert sich die SPÖ bei der Europawahl 2024 in Wien eindeutig den ersten Platz. Wir haben außerdem den Abstand zur zweitstärksten Partei vergrößert – ein gutes Ergebnis für die Sozialdemokratie in Wien.“ Er dankte zudem den Spitzenkandidaten Andreas Schieder und Evelyn Regner für ihren engagierten Wahlkampf, der wichtige Themen wie Lohntransparenz, Arbeitsnehmerrechte und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellte.

Barbara Novak, die Landesparteisekretärin der SPÖ Wien, unterstrich den Stolz der Partei auf das beste Ergebnis aller Landeshauptstädte: „Wir in Wien zeigen der FPÖ die rote Karte! Diesen Schwung nehmen wir in die kommende Nationalratswahl mit und kämpfen in den kommenden Wochen und Monaten mit unseren Inhalten für ein sozial gerechtes Österreich“.

Wiener Wahlergebnis

Obwohl die SPÖ einen leichten Rückgang um 0,53 Prozentpunkte verglichen mit der letzten Europawahl hinnehmen musste, erreichte sie mit 29,78 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Die FPÖ erlebte einen Aufschwung um 4,2 Prozentpunkte und sicherte sich mit 18,6 Prozent der Stimmen Platz zwei, gefolgt von den Grünen, die 17,54 Prozent erreichten und damit 3,29 Prozentpunkte verloren.

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) in Wien musste hingegen einen deutlichen Verlust von 7,08 Prozentpunkten verkraften, was zum Ergebnis von 14,31 Prozent führte und den vierten Platz bedeutete. Die Neos profitierten von einem Wachstum um 3 Prozentpunkte, während die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) mit 4,64 Prozent abschnitt.

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