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Transfercoup

Salzburg schnappt sich Kärntner WM-Held

Salzburg schnappt sich Kärntner WM-Held
Foto: ÖFB/Andreas Pichler
2 Min. Lesezeit |

Acht Tore bei der U17-WM, Torschützenkönig und Vize-Weltmeister – nun bindet Salzburg das Kärntner Offensivtalent Johannes Moser langfristig an sich.

Der 18-jährige Kärntner Johannes Moser hat seine Zukunft langfristig beim österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg festgezurrt. Das Offensivtalent, das bisher beim Kooperationsverein FC Liefering seine Fähigkeiten unter Beweis stellte, unterzeichnete einen Vertrag bis 2030 beim aktuellen Tabellenführer der Bundesliga.

„Der Wechsel ist für mich ein großer Schritt und eine tolle Chance, der ich mit viel Freude entgegenblicke. Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin bereit, alles für den Verein zu geben, um erfolgreich zu sein“, erklärte der Youngster nach der Vertragsunterzeichnung.

Mosers Karriereweg

Mosers Weg in Salzburg begann im Sommer 2021, als er seine Heimat Kärnten verließ und in die Akademie der Roten Bullen wechselte. Dort durchlief er verschiedene Nachwuchsteams von der U15 bis zur U18, ehe er in der UEFA Youth League für die U19 auflief und parallel beim FC Liefering erste Erfahrungen im Profifußball sammelte. In der europäischen Nachwuchsliga traf er einmal in vier Partien, für Liefering netzte er ebenfalls einmal in 13 Einsätzen.

WM-Erfolg

Für Aufsehen sorgte der offensive Mittelfeldspieler vor allem bei der U17-WM in Katar, wo er mit acht Treffern nicht nur Torschützenkönig wurde, sondern Österreich sensationell ins Finale führte und als zweitbester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Zunächst wird Moser weiterhin als Kooperationsspieler beim FC Liefering Spielpraxis sammeln.

Marcus Mann, Geschäftsführer Sport bei Red Bull Salzburg, kommentierte: „Wir freuen uns, dass sich Johannes dafür entschieden hat, seinen Weg beim FC Red Bull Salzburg fortzusetzen, wohlwissend, dass es für ihn nach der U17-Weltmeisterschaft einige internationale Interessenten gegeben hat. Wir sind von seinem Talent absolut überzeugt, werden ihm deshalb die nötige Zeit zur Entwicklung geben und keinen Druck ausüben, auch weil wir die starken Leistungen bei der WM und die daraus entstandene Euphorie sachlich einordnen können bzw. müssen.

Er hat unsere volle Rückendeckung, um seinen Weg hier zu gehen.“