Auf dem Schulhof einer Volksschule eskalierte die Situation: Ein Achtjähriger soll ein jüngeres Mädchen gefesselt und geschlagen haben. Die Behörden ermitteln.
In einer deutschen Volksschule in Winterberg kam es zu einem schockierenden Zwischenfall zwischen zwei Kindern. Ein achtjähriger Schüler soll während einer Unterrichtspause ein siebenjähriges Mädchen mit einem Seil an einen Baum gebunden und ihr anschließend mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich bereits vor knapp einer Woche, wie ein Sprecher der örtlichen Polizei bestätigte.
Die Mutter des betroffenen Mädchens erstattete am vergangenen Freitag Anzeige bei den Behörden. Bei dem Übergriff erlitt das Kind leichte Verletzungen im Gesicht. Zu den genauen Hintergründen der Tat liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
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Behördliche Ermittlungen
Neben der Polizei, die wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, wurde auch die Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg in den Fall eingeschaltet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und prüft die genauen Umstände des Vorfalls.
Die nordrhein-westfälischen Behörden nehmen den Vorfall offenbar sehr ernst. Die Bezirksregierung Arnsberg wurde über den Zwischenfall informiert und ist in die weiteren Ermittlungen eingebunden, um sowohl die Hintergründe zu klären als auch mögliche Präventionsmaßnahmen an der Schule zu prüfen.
Rechtliche Einordnung
Da der Täter erst acht Jahre alt ist, gilt er nach deutschem Recht als schuldunfähig. Kinder unter 14 Jahren können strafrechtlich nicht belangt werden. Dennoch führt die Polizei die Ermittlungen durch, um den Sachverhalt zu klären und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen einzuleiten.