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Festnahme

Nur ein Witz“: Zwei Mädchen nach Amokdrohung in Polizeigewahrsam

Nur ein Witz“: Zwei Mädchen nach Amokdrohung in Polizeigewahrsam
FOTO: iStock/FotoGablitz
2 Min. Lesezeit |

Vermeintlicher Scherz mit schwerwiegenden Folgen: Zwei Mädchen lösten mit einer Snapchat-Nachricht einen Polizeieinsatz aus. Nun drohen ihnen ernste Konsequenzen.

📍 Ort des Geschehens

Festnahmen in Leibnitz

In Leibnitz wurden nach einer Amokdrohung, die in der Nacht zum Sonntag über den Messengerdienst Snapchat verbreitet wurde, zwei minderjährige Mädchen von der Polizei festgenommen. Die Ermittler konnten die 14- und 15-jährigen Verdächtigen rasch identifizieren. Bei ihrer Befragung räumten beide Jugendlichen die Tat ein und erklärten, sie hätten die Drohung lediglich als Scherz verstanden und niemals beabsichtigt, tatsächlich Gewalt anzuwenden.

Ernste Konsequenzen

Die steirische Bildungsdirektion wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, während die polizeilichen Untersuchungen noch andauern. Die Exekutive weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Verbreitung von Amok- oder Bombendrohungen keineswegs um ein harmloses Vergehen handelt.

Den Tätern drohen nicht nur mehrjährige Freiheitsstrafen, sondern auch erhebliche finanzielle Belastungen durch die Rückforderung der Einsatzkosten. Nach aktuellen Fällen können diese mehrere tausend Euro betragen, da bei derartigen Drohungen umfangreiche Polizeieinsätze mit Spezialeinheiten erforderlich werden.

Präventionsmaßnahmen an Schulen

Die Bildungsdirektion Steiermark arbeitet verstärkt mit Schulen an Präventionsmaßnahmen gegen Cyber-Drohungen. Durch spezielle Workshops und Sensibilisierungskampagnen sollen Schülerinnen und Schüler über die schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen von vermeintlich harmlosen Social-Media-Nachrichten aufgeklärt werden. Besonders im Fokus stehen dabei die Gefahren von Amok- oder Bombendrohungen über Plattformen wie Snapchat, Instagram oder TikTok.

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KO KOSMO-Redaktion
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