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Bergrettung

Kreuzotterbiss lässt Hund um Luft ringen – Bergretter tragen ihn ins Tal

Kreuzotterbiss lässt Hund um Luft ringen – Bergretter tragen ihn ins Tal
FOTO: Bergrettung Salzburg/iStock/JMrocek
2 Min. Lesezeit |

Ein Hund wurde auf der Herzogalm im Pongau zum Opfer einer Kreuzotter. Das Reptil biss den Vierbeiner ins Gesicht, woraufhin das Tier kurze Zeit später mit erheblichen Atemproblemen zu kämpfen hatte.

Die Hundehalterin reagierte umgehend, brachte ihren Vierbeiner in den Schatten und versuchte, ihn mit einem feuchten T-Shirt zu kühlen. Gleichzeitig setzte sie einen Notruf an die Bergrettung ab.

📍 Ort des Geschehens

Rettungsaktion am Berg

Die Rettungsaktion lief sofort an, wie Martin Stifter, der Leiter der Ortsstelle St. Johann im Pongau, berichtet: „Nachdem wir über die RK-Leitstelle alarmiert wurden, rückten fünf Einsatzkräfte zum Einsatzort auf.“ Die Bergretter mussten einen anspruchsvollen Aufstieg von etwa 320 Höhenmetern bewältigen, um zu dem geschwächten Tier zu gelangen. Nach Erreichen des Einsatzortes lagerten sie den Hund behutsam auf einer Transporttrage und brachten ihn über den abschüssigen Wanderpfad zurück ins Tal.

Dort übernahmen die Besitzer das Tier und fuhren umgehend zur tierärztlichen Behandlung.

Gefahr durch Giftschlangen

In Österreich zählen Kreuzottern zu den wenigen heimischen Giftschlangen. Während ihr Biss für Menschen zwar schmerzhaft und gefährlich sein kann, stellt er besonders für kleinere Tiere eine potenziell lebensgefährliche Bedrohung dar. Bei Hunden können Kreuzotternbisse zu Schwellungen, Atemnot und im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock führen. Besonders in den Sommermonaten sind die Reptilien in alpinen Regionen aktiv.

Die Herzogalm oberhalb von St. Johann im Pongau liegt in einem typischen Lebensraum der Kreuzotter – steinige Almwiesen in mittlerer Gebirgslage sind bevorzugte Aufenthaltsorte der scheuen Reptilien. Entsprechende Wachsamkeit ist daher angebracht.

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KO KOSMO-Redaktion
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