Start NEWS CHRONIK Seit Mitte Mai vermisst: Warum log Ariadna ihre Schwester an?
WO IST DIE 19-JÄHRIGE?

Seit Mitte Mai vermisst: Warum log Ariadna ihre Schwester an?

(FOTO: zVg)

Die 19-Jährige Schülerin aus Wien gilt seit 11. Mai als vermisst. Sie gab an, sich mit einem Freund treffen zu wellen. Die Verabredung war jedoch erfunden.

Wie die Schwester der Verschwundenen erklärte, soll Ariadna von einem Treffen mit einem Freund am Abend des 11. Mai gesprochen haben. Sie verließ das Haus und kam nie wieder zurück. Eine spätere Ortung ihres Mobiltelefons zeigte, dass sie in Wien-Floridsdorf unterwegs gewesen sein muss. Danach wurde das Handy ausgeschaltet.

Gelogenes Date
Ariadna soll sich in einen Schulkollegen verliebt und mit ihrem Schwarm in regelmäßigem Kontakt via WhatsApp gestanden haben. „Vor ihrem Verschwinden habe Ariadna zwei Tage lang von dem angeblichen Treffen mit ihrem Freund erzählt und sich besonders hübsch gemacht, die Haare zu Locken gedreht. Sie war guter Laune, wir haben gelacht“, erzählte ihre Schwester Doina gegenüber „Puls24“.

Kurz vor 21 Uhr verließ Ariadna schließlich die Wohnung, in welcher sie mit ihrer Schwester lebt. Um spätestens 23 Uhr hätte sie wieder zu Hause sein sollen.


Freund wusste nichts
Nachdem Ariadna um Mitternacht noch immer nicht zu Hause war, läutete die Schwester sturm. Das Handy war jedoch ausgeschaltet. Über Instagram kontaktierte sie den Freund ihrer Schwester. Dieser gab an, dass er das letzte Mal am 6. Mai etwas von Ariadna gehört habe.

Wie die „Krone“ berichtet, haben private Nachforschungen ergeben, dass sich die 19-Jährige am Abend ihres Verschwindens in Wien-Floridsdorf aufgehalten haben soll. Dies ergab eine Auswertung der Handyortungsdaten.

In diesem Teil der Stadt wohne jedoch niemand aus dem Bekannten- und Freundeskreis der Verschwundenen. Weitere Untersuchungen ergaben schließlich, dass sie bereits am 13. März an genau demselben Ort gewesen ist. Auch damals schwindelte Ariadna ihre Schwester an, ein Date mit diesem einem Freund zu haben. Dies hat jedoch genauso wie jenes vom 11. Mai nie stattgefunden.

Verbrechen und Selbstmord nicht ausgeschlossen
Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes laufen auf Hochtouren. Ein Verbrechen sowie Selbstmord werden laut „Krone“ nicht ausgeschlossen.

Zuletzt trug sie einen schwarzen Rollkragenpulli, ein schwarz-weiß gestreiftes T-Shirt, schwarze Hosen und Sneakers. Die Familie bittet um Hinweise an die Polizei oder unter 0677/63454575!


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