Luka Bošković sorgte bei der Leichtathletik-EM in Birmingham für ein starkes serbisches Ergebnis: Nach einem 8,33-Meter-Sprung in der Qualifikation landete der 20-Jährige im Finale auf Rang fünf.
Luka Bošković hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham den fünften Platz im Weitsprung belegt. Der serbische Athlet kam im Finale am Dienstagabend auf 8,08 Meter und verpasste damit zwar die Medaillenränge, bestätigte aber seine starke Form bei den Titelkämpfen.
Europameister wurde der Grieche Miltiadis Tentoglou mit 8,44 Metern. Silber ging an den Schweizer Simon Ehammer mit 8,29 Metern, Bronze holte der Bulgare Bozhidar Saraboyukov mit 8,26 Metern.
8,33 Meter in der Qualifikation
Besonders für Aufsehen hatte Bošković bereits in der Qualifikation gesorgt. Sein erster Versuch war ungültig, im zweiten Anlauf landete er bei 8,04 Metern. Im dritten Versuch folgte schließlich der große Sprung: 8,33 Meter bei einem Rückenwind von 2,4 m/s.
Damit erzielte Bošković die zweitgrößte Weite der gesamten Qualifikation. Weil die zulässige Windgrenze von 2,0 m/s überschritten wurde, konnte der Sprung allerdings nicht als persönliche Bestleistung anerkannt werden. Seine offizielle Bestmarke bleibt damit bei 8,23 Metern.
Nur der Italiener Francesco Ettore Inzoli sprang in der Qualifikation noch weiter. Er kam auf 8,34 Meter, allerdings ebenfalls mit zu starkem Rückenwind von 3,1 m/s. Die direkte Qualifikationsnorm für das Finale lag bei 8,15 Metern.
Weltmeister Furlani verletzt raus
Für den italienischen Weltmeister Mattia Furlani endete die Europameisterschaft dagegen bereits in der Qualifikation. Nach seinem ersten Versuch über 7,73 Meter griff sich der 21-Jährige an den rechten hinteren Oberschenkel und musste den Wettbewerb verletzt abbrechen. Anschließend wurde er im Rollstuhl aus dem Wettkampfbereich gebracht.
Bošković nutzte die Gelegenheit und gehörte im Finale zu den stärksten Springern Europas. Mit 8,08 Metern und Rang fünf gelang dem Serben eines der bisher bedeutendsten Ergebnisse seiner Karriere.