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Augenwarnung

Physiker schlägt Alarm: Diese Schutzbrillen können deine Augen dauerhaft schädigen (VIDEO)

Physiker schlägt Alarm: Diese Schutzbrillen können deine Augen dauerhaft schädigen (VIDEO)
(FOTO: Screenshot Puls24News)
2 Min. Lesezeit |

Heute Abend verdunkelt sich der Himmel über Wien – doch wer falsch hinschaut, riskiert bleibende Schäden.

Physiker Werner Gruber schlägt in einem Video für Pus24News Alarm: Alte Sonnenfinsternisbrillen, die jahrelang unbenutzt in Schubladen oder Kellern aufbewahrt wurden, können das Augenlicht ernsthaft gefährden. Der Grund liegt in der empfindlichen Filterfolie, aus der die Schutzschicht dieser Brillen besteht – bereits winzige Kratzer oder Löcher reichen aus, um die schützende Wirkung vollständig aufzuheben.

Brillen prüfen

Die NASA rät deshalb dazu, jede Sonnenfinsternisbrille vor dem Einsatz sorgfältig zu prüfen. Wer Risse, Kratzer oder andere Beschädigungen entdeckt, sollte die Brille umgehend wegwerfen. Als einfache Methode zur Überprüfung empfiehlt sich das Halten der Brille gegen eine helle Lichtquelle, um die Folie auf mögliche Schäden abzutasten.

Grundsätzlich gilt: Eine ältere Brille ist nicht zwangsläufig unbrauchbar – vorausgesetzt, die Filterfolie ist intakt und die Brille erfüllt die geltenden Sicherheitsanforderungen. Als Orientierungshilfe dient der internationale Standard ISO 12312-2 (Sicherheitsnorm für Sonnenfinsternisbrillen), der seit 2015 in Kraft ist. Brillen aus dem Jahr 1999 entsprechen diesen Anforderungen möglicherweise nicht mehr.

Keine Alternativen

Wer keine geeignete Schutzbrille zur Hand hat, sollte auf Alternativen wie gewöhnliche Sonnenbrillen verzichten – diese bieten bei weitem nicht die notwendige Abdunkelung, um die Sonnenstrahlung ausreichend zu blockieren. Auch behelfsmäßige Lösungen mit CDs oder Röntgenaufnahmen sind nicht sicher. Als gefahrlose Möglichkeit bleibt die indirekte Beobachtung über eine selbst gebaute Lochkamera.

In Wien ist am 12. August 2026 eine partielle Sonnenfinsternis zu erleben, die um 19.22 Uhr beginnt. Der Mond wird dabei rund 89 Prozent der Sonnenscheibe verdecken, das Maximum fällt mit dem Sonnenuntergang gegen 20.14 Uhr zusammen.

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KO KOSMO-Redaktion
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