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DEUTSCHLAND

Serbischer Priester hängt Kutte an den Haken und wird Busfahrer in der Diaspora

(FOTO: iStockphoto, zVg.)

Leise und ohne großes Tamtam verabschiedete sich der serbisch-orthodoxe Priester Petar Đukanović von seiner Gemeinde in Šabac und zog nach Westeuropa.

Der 42-Jährige fasste den Entschluss, zusammen mit seiner Ehefrau und zwei Kindern nach Deutschland zu ziehen. Vor seinem Umzug verabschiedete er sich von seinen Verwandten, Bekannten und selbstverständlich auch von seiner Glaubensgemeinde.

Aus der Eparchie von Šabac war zu hören, dass Đukanović sich nichts zu schulen kommen hat lassen und auch weiterhin ein Geistlicher der serbisch-orthodoxen Kirche sei. „Über meinen Kollegen Petar kann ich nur Positives sagen. Ich weiß, dass er in seiner Gemeine sehr respektiert und beliebt war“, erzählte Prota Slaviša Marković, so der Vorstand des Klosters von Šabac.