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Tierquälerei

Sexuelle Übergriffe auf Pferde – Gericht ordnet Therapie statt Urteil an

Sexuelle Übergriffe auf Pferde – Gericht ordnet Therapie statt Urteil an
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Tiroler Reitstallbesitzer steht wegen schwerer Vorwürfe im Fokus – das Gericht wählt einen ungewöhnlichen Weg.

Ein 39-jähriger Reitstallbesitzer aus Tirol soll sich mehrfach sexuell an Stuten vergangen haben. Wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet, existieren Videoaufnahmen, die den Mann bei den Übergriffen zeigen sollen. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft Innsbruck soll er den Tieren wiederholt seinen Arm beziehungsweise seine Hand eingeführt haben. Verletzungen wurden bei den betroffenen Pferden nicht festgestellt.

Diversion statt Gericht

Eigentlich hätte sich der Osttiroler vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten müssen – dazu kam es jedoch nicht. Da er sich bereits in psychiatrische Behandlung begeben hatte, bot ihm das Gericht eine Diversion (außergerichtlicher Tatausgleich) an. Diese Behandlung soll er nun unter gerichtlicher Aufsicht für einen Zeitraum von zwei Jahren weiterführen. Bricht er die Therapie ab, wird das Verfahren wieder aufgenommen.

[Hier könnten Sie mehr über psychiatrische Behandlungen bei Tiermissbrauch lesen (Inhalt 1).]

Zu den näheren Umständen der Diversion sowie zu einer allfälligen Geldbuße äußerte sich das Gericht gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ nicht.

[Mehr über ähnliche Fälle von Diversion finden Sie hier (Inhalt 2).]

Ein entsprechender Beschluss soll in der Folge gerichtlich ausgearbeitet werden.

[Lesen Sie hier Details zu anderen Fällen von Tiermissbrauch (Inhalt 3).]

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KO KOSMO-Redaktion
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