Ein erschütternder Verdacht erschüttert eine Brandenburger Klinik für psychisch kranke Straftäter: Ermittler untersuchen einen Fall von schwerem sexuellen Kindesmissbrauch.
In einer gesicherten Einrichtung für psychisch kranke und suchtkranke Straftäter in Brandenburg an der Havel wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigte am Donnerstag entsprechende Untersuchungen, ohne jedoch weitere Details preiszugeben. Nach Medienberichten richtet sich der Verdacht gegen Patienten der Klinik, nicht gegen das Personal.
Die Einrichtung entspricht in ihrer Funktion dem österreichischen Maßnahmenvollzug. Wie das Kind Zugang zu dieser geschlossenen Anstalt erhielt, bleibt derzeit ungeklärt.
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Ministerielle Reaktion
Das brandenburgische Gesundheitsministerium bezeichnete den Vorfall als „gravierend“. Ein Ministeriumssprecher erklärte auf Anfrage, dass die Behörde zeitgleich mit dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit am 3. November über den Fall informiert wurde.
Sofort seien Schritte zur Aufklärung eingeleitet worden. Am 4. und 6. November fanden vor Ort gezielte Überprüfungen in der betroffenen Klinik statt. Weitere Informationen erhielt das Ministerium am 10. November.
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Laufende Ermittlungen
Sowohl das Ministerium als auch die Staatsanwaltschaft halten sich mit weiteren Auskünften zurück. Eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde verwies auf die laufenden Untersuchungen und den Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten.
Auch zur Frage, gegen wen konkret ermittelt wird, machte sie keine Angaben.