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Wetterumschwung

Silvester im Schnee-Chaos? Meteorologen schlagen Alarm

Silvester im Schnee-Chaos? Meteorologen schlagen Alarm
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Während Tief „Tizian“ über Südnorwegen das Wetter in Mitteleuropa bestimmt, bringt der Jahreswechsel in Österreich eine Mischung aus Sonnenschein, Wolken und stellenweise Schneefall.

Zu Neujahr macht sich das Tief „Tizian“ mit seinem Zentrum über Südnorwegen in Mitteleuropa deutlich bemerkbar. Der Einfluss dieses Tiefdruckgebiets bleibt auch am Freitag bestehen, während sich parallel dazu ein kleineres Italientief entwickelt, das im Laufe des Tages zunehmend das Wettergeschehen im Alpenraum prägt.

Der letzte Tag des Jahres beginnt nach Einschätzung des Meteorologen Peter Wölflingseder überwiegend niederschlagsfrei und stellenweise mit Sonnenschein. Nur im Bereich des Mariazellerlandes fallen vereinzelt Schneeflocken. Im Tagesverlauf verdichten sich die Wolken im nördlichen und östlichen Landesteil, wobei sich vom Waldviertel ausgehend leichter Schneefall ausbreitet.

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Die westlichen und südlichen Landesteile bleiben niederschlagsfrei mit einem angenehmen Wechselspiel aus Sonne und Wolken. Dabei hält der mäßige bis lebhafte Wind aus westlicher bis nordwestlicher Richtung an, der im Donauraum und am Alpenostrand kräftige Böen entwickelt. In diesen Regionen sind auch vereinzelte Sturmböen möglich. Die Oststeiermark steht unter Föhneinfluss.

In der Nacht zum neuen Jahr schneit es vor allem vom Kaiserwinkl bis zum Wienerwald zeitweise bis in die Tallagen. Die Neuschneemengen bewegen sich meist um fünf Zentimeter, in Staulagen können auch bis zu zehn Zentimeter zusammenkommen. Bei kräftigem, tagsüber phasenweise stürmischem West- bis Nordwestwind liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen minus drei und plus drei Grad.

Neujahrsaussichten

Am Donnerstag, dem ersten Tag des neuen Jahres, zeigen sich im Norden und Nordosten zunächst noch Restwolken mit vereinzelten Schneeflocken. Im Laufe des Vormittags lassen die Niederschläge rasch nach und die Bewölkung lockert auf. Anschließend setzt sich landesweit zumindest zeitweise die Sonne durch, begleitet von einigen hohen Schleierwolken.

Der Wind weht mäßig, anfangs noch lebhaft aus westlichen bis südlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen maximal null bis plus sechs Grad.

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Wochenendwetter

Der Freitag bringt vom westlichen Hauptkamm über die Mur-Mürz-Furche bis zum Alpenostrand zeitweise Sonnenschein, doch überwiegen meist die Wolken. Besonders vom Mühlviertel bis ins Mostviertel sowie in den Karawanken fällt im Tagesverlauf etwas Schnee, in tieferen Lagen mischt sich auch Regen darunter. Bei lebhaftem Wind aus West bis Südwest steigen die Temperaturen auf ein bis sieben Grad.

Am Samstag dominieren besonders im Wald- und Mostviertel die Wolken mit zeitweiligem Schneefall. Die Niederschlagsmengen bleiben tagsüber noch gering, im östlichen Flachland überwiegen trockene Phasen mit sonnigen Auflockerungen. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind bewegen sich die Höchstwerte zwischen minus einem und plus fünf Grad.

Zu Silvester zieht ein kleines Tief namens „Sandro“ vom Nordmeer nach Polen, dessen Okklusion an der Alpennordseite erneut für einige Zentimeter Neuschnee sorgt.

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KO KOSMO-Redaktion
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