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Saisonstart

Skifahrer jubeln: Kälteeinbruch beschert vorgezogene Pistengaudi

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Kälteeinbruch als Segen: Niederösterreichs Skigebiete starten ungewöhnlich früh in die Saison. Der Semmering öffnet bereits am Wochenende seine Pisten.

Der ungewöhnlich frühe Wintereinbruch in Niederösterreich erweist sich als Glücksfall für die heimische Seilbahnwirtschaft. Nach Jahren des Wartens bis in den Dezember hinein können zahlreiche Skigebiete der Region nun deutlich vor dem üblichen Zeitplan ihre Pforten öffnen.

Der Semmering macht den Anfang und nimmt bereits am kommenden Wochenende den Betrieb auf. Zunächst beschränkt sich das Angebot auf Tagesskilauf zwischen 9 und 16 Uhr am Hirschenkogel, während das traditionelle Flutlichtfahren noch pausiert. Ab 5. Dezember folgt dann der reguläre Tagesbetrieb. Die Nachtpiste wird anfangs nur an bestimmten Tagen zugänglich sein, bevor sie mit Beginn der Weihnachtsferien täglich befahrbar wird.

Die Wintersportsaison nimmt rasch an Fahrt auf. Parallel zum Semmering bereiten sich weitere Gebiete im Mostviertel und Alpenvorland auf ihre Eröffnung vor. In Lackenhof planen die Ötscherlifte den Saisonstart für Samstag, beginnend mit dem Eibenkogellift. Die Verantwortlichen verweisen auf eine solide Schneedecke von 80 Zentimetern als ausgezeichnete Basis. Zusätzlich laufen die Beschneiungsanlagen auf Hochtouren, um in den kommenden Tagen weitere Abfahrten präparieren zu können.

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Weitere Gebiete folgen

Auch die Maiszinken-Lifte in Lunz am See nehmen am Samstag ihren Betrieb auf – ein Saisonbeginn, der in dieser Frühzeitigkeit vor einigen Jahren noch undenkbar schien.

Laut ORF-Informationen wächst das Pistenangebot in Niederösterreich zum zweiten Adventwochenende sprunghaft an. Dann öffnen das Hochkar, das Familienskiland St. Corona am Wechsel sowie der Jauerling mit Nachtbetrieb ihre Tore. In weiterer Folge gesellen sich die Gemeindealpe Mitterbach, Annaberg, Mönichkirchen und die Waldviertler Arralifte hinzu.

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Naturschnee-Vorteil

Selbst der Unterberg, der als reines Naturschneegebiet ohne künstliche Beschneiung auskommt, peilt den 8. Dezember als Starttermin an.

Die Bedeutung des Semmerings für den niederösterreichischen Wintersport unterstreicht eine Zahl aus dem Vorjahr: Beim Weltcup strömten mehr als 13.000 Ski-Fans an den traditionsreichen Standort.

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