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UEFA

So viel verdienen unsere ÖFB-Stars bei der Europameisterschaft 2024

(FOTO: EPA-EFE/TOMS KALNINS)
(FOTO: EPA-EFE/TOMS KALNINS)

Die finanzielle Landschaft der Fußball-Europameisterschaft, die vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland stattfinden wird, bleibt im Vergleich zum vorherigen Turnier stabil. Insgesamt wird die UEFA, Europas Fußball-Verwaltung, wieder 331 Millionen Euro an teilnehmende Teams ausschütten. Jedes qualifizierte Team kann mit einer Antrittsprämie von 9,25 Millionen Euro rechnen, während der Europameister bis zu 28,25 Millionen Euro in Empfang nehmen könnte.

Zurückliegende Entwicklungen und zukünftige Aussichten

Ursprünglich war für die EURO 2020 ein noch höheres Preisgeld angedacht, welches jedoch aufgrund finanzieller Einbußen durch die Corona-Pandemie angepasst wurde. Trotz der andauernden Inflation und der wirtschaftlichen Herausforderungen hat sich das Startgeld seit der EM 2016, damals 8 Millionen Euro, geringfügig erhöht. Der Vergleich zeigt einen stabilen finanziellen Rahmen für die Teams, die im kommenden Sommer um die europäische Krone kämpfen werden.

Belohnungen auf dem Spielfeld

Für Einzelleistungen auf dem Spielfeld stehen ebenfalls Prämien bereit. So werden Siege in der Gruppenphase mit einer Million Euro und Unentschieden mit einer halben Million Euro vergütet. Das Erreichen des Achtelfinales bringt zusätzliche 1,5 Millionen Euro, das Viertelfinale 2,5 Millionen, das Halbfinale 4 Millionen und für den unterlegenen Finalisten liegen 5 Millionen Euro bereit. Der Champion kann sich auf eine Extra-Prämie von acht Millionen Euro freuen.

Rahmenbedingungen bei der EM 2024

Im Unterschied zu früheren Turnieren, insbesondere der EM 2021, die durch die Corona-Pandemie in einem einzigartigen Format stattfand, wird erwartet, dass die Stadien in Deutschland beinahe vollständig ausgelastet sein werden. Zudem weist die finanzielle Prognose der UEFA für das Geschäftsjahr 2023/24 mit erwarteten 6,7 Milliarden Euro einen Rekordumsatz auf, der das bisherige Hoch des Jahres 2020/21 um eine Milliarde übersteigt. Trotz der finanziellen Herausforderungen und der anhaltenden Inflation bleibt das Preisgeld für die EM stabil.

Entwicklung der EM-Preisgelder

Mit der Zeit hat sich die Dotation der Europameisterschaft kontinuierlich erhöht. Beginnend mit der EM 1996 in England, als das Preisgeld bei umgerechnet 57 Millionen Euro lag, führte die Erweiterung des Turnierformats auf 24 Teilnehmer im Jahr 2016 zu einem beachtlichen Anstieg auf 301 Millionen Euro. Seitdem ist auch die österreichische Nationalmannschaft stets bei den EM-Turnieren vertreten.