Eine überwältigende Mehrheit der im Handel beschäftigten Salzburger spricht sich gegen Sonntagsöffnungen aus. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.
Von den rund 1.700 befragten Beschäftigten befürworteten lediglich 50 Personen eine generelle Öffnung der Geschäfte am Sonntag. Für Michael Huber, Geschäftsführer der GPA Salzburg, kommt dieses deutliche Votum nicht unerwartet.
Die Ablehnung der Sonntagsöffnung beschränkt sich nicht nur auf die Handelsangestellten selbst. Wie Huber ergänzend anführt, zeigt die Studie auch, dass drei Viertel der österreichweit befragten Konsumentinnen und Konsumenten keine flächendeckende Öffnung der Geschäfte am siebten Wochentag wünschen.
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Familiäre Prioritäten
„Im Handel sind vor allem Frauen beschäftigt. Wenn sie dann die Wahl haben, auch am Sonntag noch zu arbeiten oder die Möglichkeit zu haben, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, wo sie ja ohnehin schon jetzt von Montag bis Samstag arbeiten, dann hat der Sonntag einen enorm hohen Stellenwert. Und dann sagen die meisten, dass sie da zu Hause bleiben möchten. Denn das Familienleben ist für die Menschen immer noch am wichtigsten.“