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Staatsbürgerschaft: Bosnier sind Spitzenreiter bei Einbürgerungen

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(Foto: iStock)

Die Zahl der Einbürgerungen steigt. Laut den aktuellen Zahlen der Statistik Austria haben in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 6.856 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind, laut Statistik Austria, die Anträge für eine österreichische Staatsbürgerschaft um 9,2 Prozent angestiegen. Die größten Zuwächse gab es in der Bundeshauptstadt mit einem puls von 41,2 Prozent auf 2.987. Mehr als ein Drittel der Personen sind bereits in Österreich geboren.

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Jeder vierte Wiener darf heuer nicht wählen, weil die österreichische Staatsbürgerschaft fehlt. Die “Pass Egal Wahl” hat darauf aufmerksam gemacht – zwei Parteien dominierten den Wahlausgang.

 

Am häufigsten wird die österreichische Staatsbürgerschaft von Bosniern (950) beantragt, gefolgt von Türken (597), den Kosovaren (464), Serben (437) und Afghanen (340). Auch 1.078 EU-Staatsbürger haben den österreichischen Reisepass erhalten. Darunter sind Ex-Bürger aus Rumänien, Deutschland und Polen.

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Im ersten Halbjahr 2017 wurde insgesamt 4.695 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

 

Mehr als die Hälfte aller Einbürgerungen (56,3 Prozent bzw. 3.860 Personen) erfolgte aufgrund eines Rechtsanspruchs, wie „Standard“ berichtet. 2.527 Personen wurden nach mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich, unter Berücksichtigung der Umstände (EWR-Staatsangehörigkeit oder Geburt in Österreich) eingebürgert. Weiteren 588 Personen wurde die Staatsbürgerschaft, aufgrund des Ehepartners verliehen.