Bayer Leverkusens sensationeller Lauf in der Europa League setzt sich fort, nachdem das Team im Halbfinal-Rückspiel gegen die AS Rom ein dramatisches Unentschieden von 2:2 erzielte und damit zum ersten Mal seit über zwei Jahrzehnten das Finale eines europäischen Wettbewerbs erreichte. Unter der Führung von Trainer Xabi Alonso ist die Mannschaft nun nur noch einen Schritt entfernt von der Ehre, den silbernen Pokal in Händen zu halten, mit einem angesetzten Finalspiel gegen Atalanta Bergamo am 22. Mai in Dublin.

Denkwürdiges Finale
Nach einem souveränen Sieg im Hinspiel mit 2:0 im Stadio Olimpico verpasste Leverkusen es zunächst, die Überlegenheit auch zuhause voll auszunutzen, trotz zahlreicher Chancen. Die Spannung stieg, als Leandro Paredes mit zwei Elfmetertoren für die AS Rom die Führung übernahm. Doch die Werkself bewies Resilienz mit einem Eigentor von Gianluca Mancini und einem spektakulären Last-Minute-Tor durch Josip Stanisic, welches die Mannschaft erlöste und ihr Unbesiegbarkeit für das 49. Spiel in Folge sicherte.
Ein historischer Moment für Leverkusen
Mit dem Einzug ins Finale revanchiert sich Bayer Leverkusen für das schmerzhafte Ausscheiden gegen Rom in der letzten Saison und hat nun die Chance, nach dem Triumph im UEFA-Cup 1988 und der Finalniederlage in der Champions League gegen Real Madrid 2002, zum dritten Mal europäischen Ruhm zu erlangen. Das Team hat zudem die Möglichkeit auf ein historisches Triple, da sie als klare Favoriten ins bevorstehende DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern gehen.
Leverkusens beeindruckender Lauf unter der Ägide von Xabi Alonso und die Leistungen auf europäischer Bühne markieren nicht nur einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte, sondern bestärken auch die Werkself als eine der führenden Kräfte im europäischen Fußball. Mit Hoffnung und Erwartung blicken Fans und Spieler nun auf das Finale in Dublin, bereit, Geschichte zu schreiben.
