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Steuergeld für fragwürdigen Queer-Workshop an Wiener Schule verpulvert!

Steuergeld für fragwürdigen Queer-Workshop an Wiener Schule verpulvert!
FOTO: iStock/RobsonPL/Google Maps
2 Min. Lesezeit |

Ein umstrittener Workshop an Wiens Mittelschule Herzgasse löst politischen Wirbel aus. Die FPÖ fordert Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung.

In Wien-Favoriten sorgte kürzlich ein umstrittener Workshop an der Mittelschule Herzgasse für Aufregung. Im Mittelpunkt steht ein Kurs über Sexualität, der ohne vorherige Information der Eltern stattfand und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren ansprach. Diese Veranstaltung führte zu Diskussionen sowohl bei Eltern als auch in der Politik.

Der Workshop, Teil des Bildungsprojekts „queerfacts“, zielt darauf ab, Extremismus und Sexismus vorzubeugen und wird vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert. Auf der Projekt-Website wird eine Gebühr von 399 Euro pro Klasse angegeben, die mutmaßlich aus Steuergeldern stammt, was für zusätzliche Kontroversen sorgt.

Sexualität der Vortragenden stand im Mittelpunkt

In dem Workshop sollten die Schüler die Sexualität ihrer Mitschüler erraten. Und auch die Sexualität der Vortragenden stand im Mittelpunkt: ein pansexueller Mannes und eine bisexuelle Frau. Bisexualität beschreibt das Interesse an beiden Geschlechtern, während Pansexualität Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht als anziehend empfindet.

Elisabeth, eine besorgte Mutter, die anonym bleiben möchte, kritisierte die Durchführung des Workshops. Sie erfuhr lediglich von zwei Kultur- und Respekttagen, die am 12. und 13. März stattfanden, jedoch nicht von der speziellen Sexualaufklärung. Besonders aufgrund des Alters und der kulturellen Hintergründe der Schüler war die Situation nach dem Workshop unangenehm: „Meine Tochter ist eh schon die gefühlt einzige Österreicherin in der Klasse, jetzt mussten die Kinder auch noch ohne Vorwarnung oder Wissen der Eltern über Pansexualität sprechen.“

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Politische Reaktionen

Politisch löste der Workshop ebenfalls Reaktionen aus. Der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp forderte den Rücktritt der NEOS-Bildungsstadträtin Emmerling und der neuen SPÖ-Bildungsdirektorin. Er kritisierte die fehlende Information der Eltern über solche „Unterrichtsmethoden“ und verlangte Konsequenzen für das verantwortliche Lehrpersonal und die Schulleitung.

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KO KOSMO-Redaktion
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