Start NEWS Chronik Strenge Grenzkontrollen: 1.419 Menschen an Einreise gehindert
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Strenge Grenzkontrollen: 1.419 Menschen an Einreise gehindert

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Im Zuge der Maßnahmenverschärfung über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage startete Österreich seine Grenzkontrollen. Am Wochenende wurden über 57.000 Personen kontrolliert und die Einreise abgewiesen.

Seit Samstag Mitternacht wurden in ganz Österreich zur Eindämmung der Pandemie strengere Grenzkontrollen bei der Einreise nach Österreich durchgeführt. Rund 57.351 Personen wurden alleine am Samstag kontrolliert, davon wurden 1.419 die Einreise verweigert, so das Innenministerium in der gestrigen Aussendung. Das waren deutliche Steigerungen zum Vortag. Letzten Freitag kam es wegen der Corona-Einreiseverordnung bei nur 14 Personen zur Abweisung.

Nach fünf Tagen Freitesten möglich:
Bei der Anordnung zur Heimquarantäne gab es einen hohen Anstieg. Am Freitag wurden 250 Formblätter ausgefolgt und am Samstag 1.355. Die Betroffenen müssen sich in zehntägige Quarantäne begeben, aus der erst nach fünf Tagen ein Freitesten möglich ist, so das Innenministerium zu der geltenden verschärften Einreiseregelung. Durch die Exekutive in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer, soll verstärkt werden.

Diese wird verstärkt durch die Exekutive in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer an den Grenzübergängen kontrolliert. “Österreichs Polizei steht auch weiterhin den Gesundheitsbehörden wie in den vergangenen Monaten unterstützend zur Seite. Kontrollen an den Grenzen sind eine von vielen Maßnahmen, um die Pandemie einzudämmen”, sagte Innenminister Karl Nehammer laut der Aussendung.

218 ausgebildete Polizisten bei Grenzkontrollen:
Rund 218 Exekutivbedienstete stehen unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Verfügung. Weiters stehen auch die Bediensteten der Fremden- und Grenzpolizeilichen Einheit PUMA zur Verfügung. Falls das nicht ausreichen sollte, so können die Landespolizeidirektionen auch auf Bezirkskräfte zurückzugreifen, hieß es. “Die sicherheitspolizeiliche Grundversorgung wird dadurch nicht beeinträchtigt”, sagt Nehammer.