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Vorschreibung

Strom, Wasser, Gas: So hoch können die Teilbeträge werden

wikimedia/Bwag
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Die Teuerung hat Österreich fest im Griff. Und während die einen noch von ihrer Jahresnachzahlung bei Gas, Strom und Wasser geschockt sind, haben die anderen schon etwas weiter in die Zukunft geschaut und fragen sich, wie sie die erhöhten Teilzahlungen der einzelnen Vorschreibungen zahlen sollen?

Nicht nur die Jahresnachzahlung bereitet jetzt vielen Kopfzerbrechen. Auch die neu vorgeschriebenen Teilbeträge schröpfen das Geldbörsal im kommenden Jahr. So erzählt Pamela Rendi-Wagner, Parteivorsitzende der SPÖ, das Beispiel einer alleinstehenden Pensionisten aus Niederösterreich, die aufs ganze Jahr hochgerechnet nun 4000 Euro mehr für Gas zahlen muss, nachdem die Jahresendabrechnung schon 2.300 Euro betrug.

Die Dame muss also monatlich etwa 333 Euro mehr zahlen – nur für das Gas. Hinzu kommen allerdings noch Wasser und Strom. Da die Teilzahlungen in diesem Bereich ebenso steigen – stellt sich die Frage, wie Einzelpersonen aber auch Familien eine monatliche Mehrbelastung von etwa 500 bis 700 Euro stemmen sollen.

@spoe_at

Der Finanzminister profitiert von der Teuerung während Menschen zwischen Essen oder Strom entscheiden müssen.

♬ Originalton – spoe_at

Teilbetrag ändern

Die Vorschreibung für das kommende Jahr kann allerdings, wenn sie das wünschen, auch geändert werden. Dazu können Sie einfach bei dem jeweiligen Kundenservice anrufen und den Teilbetrag ändern lassen. Sie sollten allerdings beachten, dass ein zu niedriger Teilbetrag zu einer hohen Jahresendabrechnung führen kann. Denn den verbrachten Rohstoff (Wasser, Gas, Strom) muss man trotzdem komplett bezahlen. Beachtet man allerdings ein paar Einsparungsmaßnahmen, könnte sich ein reduzierter Teilbetrag auszahlen.

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