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Stimmungswandel

Süße Hauptspeise statt Stress: So anders feiert Österreich heuer Weihnachten

Süße Hauptspeise statt Stress: So anders feiert Österreich heuer Weihnachten
(Symbolbild FOTO: iStock)
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Die Vorweihnachtszeit verläuft für die Bevölkerung in Österreich heuer deutlich gelassener als in den Vorjahren. Laut einer aktuellen Erhebung des IMAS-Instituts empfinden rund zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) die Festtage als nahezu stressfrei. Ein bemerkenswerter Wandel zum Vorjahr, als noch 46 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher die Weihnachtszeit als belastend wahrnahmen. Im Durchschnitt verbringen die Menschen den Heiligen Abend in einer Runde von etwa sechs Personen.

Bei der Menüwahl setzt ein Fünftel der Befragten auf süße Hauptgerichte, während 15 Prozent Fisch bevorzugen. Die klassischen Bratwürstel landen bei 13 Prozent auf dem Teller, kalte Platten und Geflügel werden von jeweils elf Prozent serviert. Ein Viertel der Befragten hat sich bezüglich des Festessens noch nicht festgelegt.

Feiergemeinschaften variieren

Die Größe der Feiergemeinschaft variiert erheblich: Vier Prozent der Österreicherinnen und Österreicher begehen den Heiligen Abend allein, während 14 Prozent in größeren Gruppen mit mindestens sieben Personen zusammenkommen. Elf Prozent feiern zu zweit, ein Viertel in einer Gruppe von drei bis vier Personen.

Die größte Gruppe (29 Prozent) versammelt sich mit vier bis sechs weiteren Anwesenden um den Christbaum. Bei 13 Prozent steht noch nicht fest, in welchem Kreis sie Weihnachten verbringen werden.

Harmonische Feiertage

Die festliche Stimmung bleibt überwiegend ungetrübt: Fast vier von fünf Befragten (79 Prozent) berichten von einem harmonischen Miteinander während der Feiertage. Nur bei drei Prozent kommt es vermehrt zu Unstimmigkeiten, während ein Fünftel angibt, dass sich friedliche Momente und kleinere Konflikte die Waage halten.

Die repräsentative Umfrage wurde vom IMAS-Institut durchgeführt, das 1.001 Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren in persönlichen Gesprächen befragte.