Die Krise im Bausektor fordert neue Opfer: Nach der Mangold Bau GmbH trifft es nun die Haberl Baugesellschaft mit 18 Millionen Euro Schulden und 33 betroffenen Mitarbeitern.
Die Pleitewelle in der Baubranche setzt sich ungebremst fort. In den letzten Wochen wurden mehrere Unternehmen aus dem Bausektor in Sanierungs- oder Konkursverfahren geschickt. Jüngst wurde bekannt, dass für die Mangold Bau GmbH aus Lochau in Vorarlberg ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingeleitet wurde.
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Für die Haberl Baugesellschaft m.b.H. aus Lustenau wurde am Freitag das Konkursverfahren eröffnet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich nach aktuellen Angaben auf etwa 18 Millionen Euro, wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) informierte. Das Verfahren wurde auf Eigenantrag des Unternehmens eingeleitet.
Betroffene Mitarbeiter
Von der Insolvenz sind 33 Mitarbeiter betroffen. Der Masseverwalter muss nun zeitnah über eine mögliche Weiterführung des Unternehmens entscheiden, so der KSV.
Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit nennt das Unternehmen Probleme bei einem Großprojekt, bei dem Unstimmigkeiten auftraten. Dies führte zu erheblichen Zahlungsausfällen seitens der Kunden, wobei weitere Ausfälle zu erwarten sind.
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Die daraus resultierende Liquiditätskrise konnte das Unternehmen trotz interner Gegenmaßnahmen nicht mehr bewältigen.