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DRESDEN

Tödliche Messerattacke: Abdullah A. tötet schwules Paar

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Symbolbild (FOTO: iStock)

Bei einem Messerangriff auf zwei Männer in Dresden, wurde der 21-jährige Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. In Dresden sprach das Oberlandesgericht den Syrer, welcher als islamistischer Gefährder gilt, wegen versuchten Mordes, Mordes und gefährliche Körperverletzung schuldig.

Dresden/Deutschland: Die Richter stellen auch die besondere Schwere der Schuld fest. Somit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren so gut wie ausgeschlossen. Der junge Mann hat die beiden homosexuelle Touristen von hinten niedergestochen. Ein 55-jähriger Mann starb und sein 53-jähriger Lebenspartner überlebte mit schweren Verletzungen. Das Motiv des Islamisten war Hass auf Homosexuelle und die freie westliche Gesellschaft.

Hass auf Schwule:
Im Sinne der Anklage forderte die Bundesanwaltschaft die Höchststrafe. Abdullah A. war 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Aufgrund Propaganda für das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) verurteilte ihn das Gericht 2018 zu einer Jugendstrafe, die nach Angriffen auf Vollzugsbeamte verschärft wurde. Vergangenen September wurde der Syrer unter strengen Auflagen wieder entlassen. Fünf Tage nach der blutigen Messerattacke konnte der 21-Jährige zuerst unerkannt entkommen. Drei Wochen später wurde er durch DNA-Spuren identifiziert und festgenommen. Das Schinkenmesser, mit dem er das homosexuelle Paar angegriffen hat, befand sich in seinem Rucksack.

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