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Tragödie

Tödlicher Unfall auf der Wiesn: Security-Mann von Fahrgeschäft erfasst

Tödlicher Unfall auf der Wiesn: Security-Mann von Fahrgeschäft erfasst
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Das Oktoberfest steht unter Schock: Ein Sicherheitsmitarbeiter kam in der Nacht auf Sonntag ums Leben – mitten auf dem Festgelände.

Ein Sicherheitsmitarbeiter aus Serbien ist auf dem Münchner Oktoberfest ums Leben gekommen. Der 52-Jährige war am Samstagabend gegen 22 Uhr an der Attraktion „Hangover“ – einem 80 Meter hohen Free-Fall-Turm – in einen für ihn nicht vorgesehenen Bereich der Anlage geraten und wurde dabei von einem Anlagenteil erfasst. Die Verletzungen, die er dabei erlitt, waren so schwer, dass auch sofortige Reanimationsmaßnahmen am Unfallort sowie eine anschließende Behandlung in einem Münchner Krankenhaus sein Leben nicht mehr retten konnten.

Großeinsatz folgt

Der Unfall löste einen Großeinsatz von Rettungs-, Polizei- und Sicherheitskräften aus. Die unmittelbare Umgebung des „Hangover“-Turms wurde während des Einsatzes vollständig abgesperrt. Für Personen, die den Vorfall mit eigenen Augen beobachtet hatten, stand ein Kriseninterventionsteam bereit. Die Münchner Kriminalpolizei hat inzwischen Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache eingeleitet.

Sicherheit im Fokus

Das Oktoberfest, das als größtes Volksfest der Welt gilt, hat erst kürzlich begonnen und zieht in jedem Jahr mehr als sechs Millionen Besucherinnen und Besucher an. Für deren Sicherheit sorgen rund 600 Polizeibeamte sowie Hunderte von Ordnungskräften. Der tödliche Vorfall rückt nun die Frage nach den Sicherheitsstandards bei Großveranstaltungen dieser Art in den Mittelpunkt – und damit auch die Risiken, denen Sicherheitspersonal ausgesetzt ist, wenn Sperrbereiche nicht hinreichend gesichert oder kenntlich gemacht sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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